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Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 13:32

Ich habe mir da schon was kleines überlegt, auch zu den anderen Göttern.
Die Druiden sehen die anderen Götter als "Große Freunde". Allerdings stehen diese immer unter der "Autorität" Antamars. (Ich hatte erst an "große Brüder/ Schwestern" gedacht, es dann aber aufgrund der grausamen Fernsehsendung und dem noch viel unsäglicheren Lied wieder verworfen.)
Götter, Pflanzen, Tiere und Menschen sind allesamt Kinder Antamars. Antamar liebt alles Leben. Einerseits ist ihre Liebe und ihr Vertrauen so groß, dass sie Menschen und Göttern einen freien Willen anvertraut, um sich an ihrem Handeln zu erfreuen, andererseits kann sie ihre Kinder nicht ewig frei handeln lassen, weswegen alles Leben vergehen muss und somit in den Schoß der Mutter zurückkehrt. Tod und Leben sind also beides Zeichen der Liebe Antamars.
Dennoch muss zwischen allen Kindern Antamars ein Ausgleich stattfinden. Gier und Maßlosigkeit, die zu Raubbau eines Kindes an den anderen führen, sind verwerflich. Gegen dieses Verhalten stehen Druiden auf, deswegen kann es dazu kommen, dass ein Druide auf Wanderschaft sich mit ortsansässigen Leuten anlegt, die einfach nur Bäue fällen wollen. Es ist aber nicht so, dass der Druide nicht anerkennt, dass diese Menschen Holz brauchen, er macht in diesem Falle Alternativvorschläge. So könnten die Leute ihr Holz von etwas weiter her holen, aber nicht von hier, wo das Holz dafür sorgt, dass der Hang nicht abrutscht. Rutschte der Hang ab, würde Flusslauf blockert, was dann zu Überschwemmungen führen würde und den Lebensraum vieler Tiere vernichten könnte.
Die Druiden sehen sich also einerseits als Vollstrecker des Willens Antamars und andererseits als Mittler zwischen den Interessen ihrer Kinder.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 13:42

Hmm :denker: Zum ersten mal finde ich bei deinem Konzept kein anklang Provokateur .Ich sehe es so jetzt,etwas von dir Inspiriert Provokateur, Antamar ist die Leben gibt und nihmt ,alles Erdverbundene ist . Dann sind die Götter ,vermittler und Pfleger dieser gegeben Welt zwischen Antamar und den Druiden .Sowas wie "Schutzgeister" oder nennen wir sie "Nephillim" Göttliche Riesen die sind ja wiederum , diejenigen die die Druiden mit dem Wissen und der Natur und deren gesetzten vertraut machen .Sagen wir dazu eingebungen oder Visionen , die sie durch ihre praktiken erlangen.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 13:48

Nun, Schutzgeister würde die Götter mit einer festen Aufgabe versehen, was einerseits Sinn macht, andererseits aber ihre Aufgaben sehr einschränkt. Aber warum nicht?
Während die Druiden sich um ales "Erdverbundene" kümmern, respektieren sie die Schutzgeister der anderen Elemente und versuchen, immerzu einen Ausgleich herzustellen.
So könnten sie auch Wassergöttern und Feuergöttern Opfer darbringen, um sie zu besänftigen oder ihr Wohlwollen zu erbitten. Aber in der Sicht der Druiden stehen diese Wesen zwar in der Macht über den Menschen, sind dafür aber mit einem wesentlich längerem Leben verflucht, welches sie daran hindert, wieder in Antamars Schoß zurückzukehren.

Diese Sicht der Druiden mag etwas einseitig sein, aber warum sollten sie sich nicht mit anderen Theologien anlegen...es hat schon leicht monotheistische Züge, dieses Konzept ;)

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 13:51

So in etwa dachte ich es mir ,warum nicht wenn es guten Anklang findet ,wie gesagt nur meine idee , immer diskutierfähig .Ich lasse mich auch gerne von anderen Konzepten überraschen.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 13:53

Ich dachte ich hätte es verstanden aber jetzt kapier ich gar nichts mehr. Wo kommen denn jetzt die Schutzgeister her? :o_O:

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 13:56

Das sind die anderen Götter au dem Kaiserreich. Die wuren von den druiden einfach umgemünzt, damit sie einen Ansprechpartner haben. Füher hatte jede Quelle ihren eigenen, lokalen Schutzgeist, jetzt können sie sich immer an den entsprechenden Gott wenden.
Deswegen haben die auch den Kaiserreicher Glauben "übernommen", weil er alles so viel einfacher macht.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 13:57

Jep Provo hat es verstanden. :D

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:03

Provokateur hat geschrieben:Diese Sicht der Druiden mag etwas einseitig sein, aber warum sollten sie sich nicht mit anderen Theologien anlegen...es hat schon leicht monotheistische Züge, dieses Konzept ;)


Wenn sie sich mit anderen Theologien "anlegen" wollen, warum lassen sie den Menschen dann den Glauben den sie haben wollen und der von Imperatoren eingeschleppt wird? Müssen sie sich dann nicht dagegen wehren, dass sich der auretianische Glaube verbreitet?

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:05

Ich meine in der Wiki gelesen zu haben, dass dieser Glaube von den Druiden modifiziert und übernomen wurde. Wenn wir natürlich schwenken und das ganze schwer auf Antamar ausrichten, dann fällt das natürlich aus.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:07

Wiki hat geschrieben:Der Götterglaube selbst ist in Lúnasadh stark und vielfältig. Im Gegensatz zu anderen Kulturbereichen stieß der Vormarsch der auretianischen Götterwelt hier nicht auf den Widerstand der Druiden. Ganz im Gegenteil. Sie sahen eine Weiterentwicklung des Glaubens und trugen maßgeblich durch Missionierung zur Verbreitung des auretianischen Glaubens, bzw. dem des Kaiserreichs bei. Nach ihrer Meinung ist es egal, ob das Ding Birne oder Apfel heißt, solange es nach Erdbeeren schmeckt. Man will damit zum Ausdruck bringen, dass das Wesen hinter den Namen doch stets das gleiche bleibt. In weit abgelegenen Gegenden haben sich dennoch die alten überlieferte Namen erhalten: Cunnunair, der Gott des Meeres und des Wetters (Agir) oder Murloch, Gott der Erde, des Lebens und der Pflanzen (Simet) oder auch Maevera, Göttin der Heilung, der Kräuter- und Naturmagie (Lheas), um nur einige zu nennen.


:denker: Das kann man vielleicht so oder auch so verstehen.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:09

Warum sollen sie ,so offensichtlich zeigen das sie so gesehen eine HEIDNISCHE religion nachgehen , da ja die Kaiserreicher schon da waren und sie wissen ja welche Götter sie verehren ,als schutz das aus religiöser Sicht die Kaiserreicher sich genötigt fühlen könnten dies auszumerzen haben sie dies Form der Verehrung angenommen um es zu "Tarnen". So meine erklärung.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:12

Dass die Kaiserreicher schon da waren wissen wir aber eigentlich nicht. Die Elfen waren als erstes da und dann kamen Menschen die da siedelten. Kaiserreich eigentlich nicht. Wo die Druiden eigentlich herkommen, wäre in diesem Zusammenhang vielleicht auch recht interessant.
Zuletzt geändert von llkruegro am Sa 14 Feb, 2009 14:19, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:15

Irgendwer , war doch eingefallen oder nicht? Ich dachte das es die Kaiserreicher waren daraus resultierte sich dieser glaubensweg "getarnt".

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:17

Edith hat nochmal kurz geguckt:
Erst waren die Elfen da. Dann siedelten Menschen dazu. Dann kamen irgendwann die Auretianier und brachten ihre Reigion mit. Die Druiden muss es schon gegeben haben, denn die habens erduldet. Dann brach das Imperium zusammen mit der großen Katastrophe. Daraufhin bildete sich ja auch erst das Kaiserreich irgendwann mal irgendwie. Das Kaiserreich hat aber dann nie wirklich einen Fuß reingesetzt in Lunasadh. Nur über Diplomatie und Intrigenversuche. Aber das war ja schon recht spät. Da war religiös gesehen schon alles gelaufen.

Re: Lúnasadh

Sa 14 Feb, 2009 14:30

Forum hat geschrieben:Du kannst diesen Beitrag nicht mehr ändern.


Ich denke mir das so: Also die Druiden haben die Menschen machen lassen was sie wollen, denn: Alles ist eine Grütze, salopp formuliert. Mutter Antamar ist alles, sie hat alles erbaut und ist für alles verantwortlich. Die Götter, an die die Normalos glauben, sind auch nur Kinder der Mutter. Da würde Provos Konzeot mit den großen Brüdern immernoch passen. Die Druiden können die Götter auch als Schutzgeister sehen. Sie sagen sich halt, dass die anderen Menschen die anderes nennen. Ist aber egal, denn sie wissen, dass es das Gleiche ist. Passt eigentlich immernoch, oder?
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