Athuran hat geschrieben:Der irdische Vergleich zieht gar nicht. Ich wüßte nicht, wo es Aushänge gab, an denen jeder Reisende (mal abgesehen davon dass die wenigsten schreiben/lesen konnten) irgendwelche Wege aushängen konnten, die dann für Geld lesbar waren.
Es sollten auch keine Aushänge sein - ich meinte nur, dass die Anzeige-Engine dafür herhalten könnte. Als ein selbständiger Punkt in der Stadt mit jeweils einer anderen Beschreibung pro Stadt. Ein alter Mann, ein Kartenverkäufer, der Reiseberichte gern hört oder sammelt, ein Handelsherr, eine Bibliothek, ein ehemaliger Abenteuer - in jeder Stadt könnte das etwas anderes sein. Und das Geld wäre ja nicht für die Anzeige, sondern für die Erzählung oder für das Finden der Informationen in der Anzahl der Reiseberichte. Und nicht unbedingt in allen Städten, sondern erst ab einer gewissen Größe.
Tommek hat geschrieben:Warum nicht die IngameForen dafür nutzen? Oder den Straßenchat? Dafür ist er doch da.
Weil meistens dann, wenn man es braucht, gerade keiner Online ist.
Ich meinte es zuerst als ein Ersatz für den Routenplaner (ich traue irgendwie meinen Helden zu, dass er sich schon merkt, wenn er mehrmals von einer Ordensfiliale zu der nächsten mehrmals gereist hatte, dass er sich den Weg merkt - das Problem ist aber, dass
ich als Spieler es mir nicht merke (und eigentlich auch nicht wirklich den Sinn darin sehe, mir längere Strecken zu merken - es ist immerhin ein Spiel - und mir selbst eine Liste mit Strecken zu machen, wäre mir zu viel Aufwand). Aber dann ist mir aufgefallen, dass man es auch durchaus als eine von-Helden-zu-Helden Hilfe einsetzen könnte.
Das Optimalste wäre sogar, wenn man es als eine Queste starten könnte, sich mit einem Mann/Frau in einer Kneipe unterhalten würde und ihm diesen Bericht "erzählt" (die Anzeige schreibt). Und jemand anderer, der in die gleiche Kneipe kommt, eine bestimmte Chance hätte, diesen Mann/Frau dort zu treffen und sich mit ihm unterhalten könnte - und die Berichte, die ihm erzählt wurden, dem Zuhörer für ein zwei Biere selbst zu erzählen (nach Bezahlen des Geldes die Nachricht zeigen). Mit ein paar Variationen könnte es dann auf unterschiedlichen Stellen passieren. Solange keiner dem Mann (oder Frau) keiner was erzählt, will er in der Queste nur Berichte hören, wenn er irgendwelche Berichte kennt, dann würde er sowohl Berichte hören wollen als auch das Erzählen anbieten. Und wenn man die Idee dann weiterspinnt, dann könnte man dieses Prinzip auch zum Verbreiten von Gerüchten, usw. benutzen. Da könnte der alter Veteran wissen, dass es auf der Burg Schlick eine Ruine gibt, in Eisentrutz eine berühmte Latrine u.ä.