Ich bin über folgendes Problem gestolpert, dass im Regelwerk nicht ganz eindeutig definiert ist aber dennoch der genaueren Analyse bedarf.
Hier im System wird eine Parade gar nicht erst gewürfelt, wenn eine Attacke misslingt. Dies ist die praktikable Spieltischversion einer misslungenen Attacke. Allerdings ist es nicht das, was das Regelwerk hergibt. Denn es verringert meines erachtens nach die Möglichkeiten des Verteidigers. Normalerweise werden Aktionen und Reaktionen vor dem ersten Wurf angesagt. Wenn also jemand eine Meisterparade angesagt hat, dann sollte er sie auch ausführen, unabhängig davon, was der Gegner hinbekommt. Nur weil aber der Gegner schlecht angreift wird sie hier im System nicht ausgeführt. Aber eine schlecht geführte Waffe ist doch noch leichter zu binden, als eine gut geführte Waffe.
Die Ansage der Meisterparade existiert doch schon, also warum wird sie nicht ausgeführt, wenn der Gegner seine Attacke versemmelt? Weil ich nicht parieren muss? Ich will aber! Bei einer regulären Parade kann man ja darauf verzichten, weil es keine Konsequenzen hat. Aber bei einer Meisterparade oder beim Gegenhalten sieht die Sache schon anders aus.




