Sa 06 Sep, 2008 12:24
Vor allem ist es wichtig, um die korrekte Zahl und Größe der Siedlungen abzuschätzen. In einer landwirtschaftlichen Region sind die Dörfer etwa 1 bis 3 Wegstunden voneinander entfernt, die Städte 1 bis 3 Tagesreisen. Insofern sollte man vielleicht komplett auf Dörfer verzichten und nur Städte und Marktflecken einbauen. Dörfer kann man dann einfach per Quest oder Zufallsbegegnung einbauen (gibt ja ohnehin wenig zu tun, sehen oder kaufen...). Und dadurch würde man sich wieder etwas von DSA abheben, wo jedes Kuhdorf beschrieben und kartiert ist...
Sa 06 Sep, 2008 13:30
OK, damit man später kleckern kann muss man jetzt erst mal klotzen
mqkm = Millionen Quadratkilometer
b/qkm = Bewohner pro Quadratkilometer
mb = Millionen Bewohner
40 mqkm Fläche haben wir
bei 2,5 b/qkm ergibt sich 100 mb
100 ist eine schöne runde Zahl mit der sich leicht rechnen lässt.
Sa 06 Sep, 2008 17:53
Athuran hat geschrieben:Macht euch mal von der Fantasy-spezifischen Mangelzahl los

Allein Westeuropa hatte bereits im Mittelalter etwa 35 Mio. Einwohner...
Kann mich dem nur anschließen. Das hat mich bei einem gewissen Rollenspiel schon immer gestört. Da belagert die Armee des Oberbösewichten eine gewisse Amazonenburg mit 400 Angreifern und ca. 50 Verteidigerinnen, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Und das ist dann der Hauptsitz der Amazonen...
Sa 06 Sep, 2008 19:13
Naja, die "Armeen" damals bestanden aus Edelleuten, vor dem 30jährigen Krieg mit seinen Massenheeren und der levee en masse der frz Revolution, dem ersten echten Massenheer, waren Armeen von 1000 Mann durchaus gewaltig. Im Altertum mit den Weltreichen der Perser und Römer sah das vielleicht anders aus, aber Sparta kam auch mit 300 aus...^^
Sa 06 Sep, 2008 20:32
Das sollte auch nur ein Beispiel sein. In Aventurien fallen viele Dinge zu klein aus, daher finde ich den momentan eingeschlagenen realistischeren Kurs gut, auch wenn der Kontinent evtl. doch etwas zu groß geraten ist, man muss ja auch berücksichtigen, wieviele Leute aktiv spielen.
horasier hat geschrieben:vor dem 30jährigen Krieg... waren Armeen von 1000 Mann durchaus gewaltig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlacht_von_Sluishttp://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Cr%C3%A9cy
Sa 06 Sep, 2008 20:33
Wo muss man denn den Antrag stellen um die Bevölkerung für das zu bearbeitende Gebiet zu erhalten?
Sa 06 Sep, 2008 21:00
Du könntest auch die Völkerschlacht bei Leipzig oder die große Armada nehmen, um mich zu widerlegen, doch das sind wohl kaum repräsentative Zahlen.
Bei der Belagerung Jerusalems im ersten Kreuzzug kämpften "nur" 1500 Ritter und 14000 kampffähige Männer insgesamt (und kampffähig heisst hier bewaffnete Bauern), in Bezug auf Karl den Großen ahne ich die Zahl von vollen 5000(!!!) gefunden.
In Friedenszeiten dürften die Zahlen noch darunter gelegen haben.
Man sollte die Zahlen also auch nicht übertreiben...
Sa 06 Sep, 2008 21:19
Gerade wenn man z.B. im Süddeutschen Raum die Burgen/ruinen betrachtet (hier in Hamburg gibt's einfach keine), fällt doch auf wie klein diese sind. Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass im Mittelalter bei lokalen Konflikten häufig nur Kämpfer im 2 stelligen Bereich je Seite beteiligt waren. Da wurde schon mal 'ne Burg mit nur 30 bis 40 Mann Besatzung belagert.
Eine große Amazonenburg dürfte also denke ich so 50 bis maximal 200 Mann -err- Frau Besatzung haben, da diese dort ja auch ständig wohnen, und z.B. keine Bevölkerung sich dorthin im Kriegsfall zurückzieht und so weitere Besatzung dazukommt.
Sa 06 Sep, 2008 22:29
Spoiler bzgl. Borbaradkampagne
Auch wenn ich andere Schlachten vergleiche komme ich auf Faktoren von 20 bis 100... aber als Heldengruppe kann man bei 100 Gegnern halt eher einen Unterschied bewirken als bei 10.000. Wie gesagt, das war nur ein Beispiel, da gibt es noch haufenweise andere Dinge, die beim zweiten Hinsehen nicht so richtig stimmig sind.
Wird aber langsam Offtopic, daher stelle ich das mal ein...
Worum es geht dürfte klar geworden sein.
Sa 06 Sep, 2008 23:44
Große Belagerungsschlachten in Antamar haben dann eben 10000 Kämpfer aber darunter sind 100 Helden.
Sa 06 Sep, 2008 23:49
Oder 10 bessere Helden?
So 07 Sep, 2008 22:10
bei 100 Millionen Bewohnern:
2000 Orte plaziert ergibt je 50000 pro Ort. Davon 10% Stadt = 5000 Bewohner im Ort, rest im Umland.
Soviel zum statistischen Mittelwert.
Das sollte einen Anhaltspunkt für die einteilung geben.
Mo 08 Sep, 2008 02:32
Klingt gut.
Ergo im Durchschnitt 5.000, aber auch einige wenige, die deutlich nach oben hin abweichen, wenn die Versorgungslage im Umland es zulässt.
Mo 08 Sep, 2008 14:57
Für die Hauptstädte der mittelgroßen Reiche könnte ich mir ca. 100.000 Bewohner vorstellen.
Bei den großen Imperien 200.000 - 300.000
Wenn das Reich entsprechend mächtig und reich ist, gibt es in der Hauptstadt auch viele Gebäude mit mehr als 2 Etagen...
Gareth hat ca. 140.000 Einwohner.
Rom hatte 330 z.B. 1.000.000 Einwohner. soviel zur Versorgungsmöglichkeit

. Die Einwohnerzahl ist dann jedoch deutlich gesunken...
http://de.wikipedia.org/wiki/Rom#EinwohnerentwicklungAlso sollte die Größe auch davon abhängen, wie das Reich organisiert ist. Vgl. Frankreich <-> Heiliges Römisches Reich deutscher Nation
Mo 08 Sep, 2008 15:04
Und soweit ich mich recht erinnere lebten zu seiner Blüte in Byzanz mehr Menschen, als in allen anderen Städten Westeuropas zusammen...
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