Verdammt, warum fällt mir dieser thread erst jetzt auf.
Hoffe euer allgemeines Interesse an dem Thema hat sich nicht im Sand verlaufen Erstmal ein Hallo allerseits und
*thumbs up* das ihr euch alle Gedanken um dieses Thema macht.
Ich finde es persönlich ungemein wichtig das es erfahrene Spieler bzw RP`ler gibt, die sich interessierten Neulingen annehmen und ihre Erfahrung um Spielmechanik und Rollenspiel nicht einfach stur mit sich rumtragen.
Nicht nur das man neuen Spielern so was Gutes tut und diesen "Aha-Effekt" auslöst, welcher ihnen nach und nach die Spielwelt und ihre Möglichkeiten eröffnet, sondern gerade solche Spieler braucht Antamar um Neulinge besser zu binden und die Spielwelt zu beleben.
ABER dabei ist immer zu beachten...
auf Fragen die man selber nicht genau beantworten kann, sollte man sich fairerweise keine Antwort zusammenreimen um altklug zu wirken.
Ebenso im RP...
Neulinge sind (in der Regel) erstmal etwas verschreckt/abwartend und scheuen sich ins RP einzusteigen.
Dabei hilft meiner Erfahrung nach "learning by doing" stets am besten.
Wenn man sich wirklich kümmern möchte und merkt das jemand neu dabei ist, sich zwar für RP interessiert aber den Strassenchat und die Tavernen scheut weil dort beispielsweise ein kleiner flashmob von Spielern zugange ist und die Proben nur so durch den Chat prasseln...
dann nimmt man sich diese Spieler einfach bei Seite und läd sie erstmal ooc in sein Ordenshaus ein und spielt ein gesittetes RP mit ihnen.
Oder man bietet an seinem Marktstand RP für interessierte Neulinge an und läd sie zu sich ein, um ihnen Rollenspiel näher zu bringen.
Ich finde den Tenor im letzten post von Mondschwinge sehr passend, den man im Rheinand als
"Rausgehen, dranmontieren!"oder im Sinne eines Rollenspiel
"Anbieten, anspielen" bezeichnen könnte.
Zum Verständnis, ich lamentiere hier nicht einfach so aus einer Laune heraus vor mich hin, sondern hab schon einige Neulinge/Grünschnäbel bei mir zu Gast gehabt und konnte sie in verschiedenen kleinen Szenarien fast immer für RP begeistern.
Wichtig ist, das die ersten RP´s eher frei sind und der Gegenüber langsam mit ins Rollenspiel finden kann.
Ich hab Interessierte meistens mit der Medica meiner Freundin zu sich eingeladen, den Char gastfreundlich/zuvorkommend gespielt und als Meister zwischendurch immer wieder Atmosphäre geschaffen. Es wurde unteranderem zu Abend gegessen, frei geplaudert, Nordvindr getrunken (inklusive Zechen-Probe um das auch absolviert zu haben) und es gab immer ein kleines Souvenir an den Abend um die /give Funktion zu erklären.
Das war auch für mich manchmal ein gewisser Spagat zu dem Krieger den ich sonst in meinem Orden spiele, aber es hat bei den Neulingen so gut wie immer gefruchtet und sie vor allem für RP begeistert. Einige von ihnen sind mittlerweile in Orden untergekommen, betreiben mit diesen Ordens-RP und statten ihrer alten Freundin Jesse Elif immernoch gerne Besuche ab, um zu erzählen was sie so erlebt haben.
Ich helfe vielen von ihnen auch immernoch ab und an wenn sie beispielsweise Fragen über das Kampfsystem, Ruhm, Arbeit, Waffen und alles mögliche haben, wo das Wiki ja oft etwas hinkt oder teilweise schon überholt ist.
Mir wurde RP damals ungefähr auf die gleiche Weise nähergebracht und in RP-Gruppenabenteuer hab ich dann nach und nach reingefunden als ich meinem ersten Orden beigetreten bin und die RP`s von einer sehr erfahrenen Spielerin gemeistert wurden.
Lange Rede, kurzer Sinn... heute bin ich derjenige welcher sich gerne interessierten Neulingen annimmt und sie einleitet oder ab und an mal ein kleines AB für sie meistert.
Das soll keinesfalls als eine Richtlinie gemeint sein, sondern vielmehr einen Anstoss an alle geben die hier mitdiskutiert haben und vielleicht noch werden.
Einfach mal locker laufen lassen und den Spielspass haben den man sucht und sich in Orden angergieren, dann kommt RP wie von selbst.
Anbei biete ich Interessierten auch hier gerne an sich zu melden und einfach mal spielen zu kommen.
Gruss Jonsen