Gezielter Stich und seine Erschwernis

Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon qapla » Fr 29 Mai, 2009 15:47

weu hat geschrieben:ch kenne keine andere Waffe, mit der ich mit 3 Treffern und einer Erschwernis von max. 8 den Gegner OHNE glückliche Treffer niederstrecken kann.

Zweihänder, Riesenschwert, Sensenschwert, Zweikopfschelle, Witwenmacher, Doppelstreitaxt... Soll ich weitermachen? Die schaffen das teilweise sogar ohne Erschwernis, mit einem Wuchtschlag +5-8 aber definitiv. Teilweise reichen da sogar 1-2 Treffer aus.
Ausserdem: Wieso mit 3 Treffern? Wenn du schon glückliche Treffer aussenvorlässt, dann bitte auch den Zufall dreimal die gleiche Trefferzone zu erschwischen. Mit je einer Wunde in drei Zonen kämpft man munter weiter und ist nicht niedergestreckt, da braucht es also mehr als nur 3 nicht gelungene Paraden. Die Finte ist da schlimmer - wenn der gezielte Stich so bleibt muss die Finte auch massiv erschwert werden. Das wird spaßig, dann sind Kämpfe endgültig nichts anderes mehr als Zufallswürfe bei denen es nur noch auf die Anzahl der fallenden 1en und 20en ankommt.

Also nochmal: Nur weil du den gezielten Stich unbenutzbar haben willst musst du nicht immer behaupten, es würde ein "Hammermanöver" geschaffen. Lass bitte die Scheinargumente, ungleichen "Vergleiche" und falschen Behauptungen. Wenns dir doch eh egal ist musste doch auch gar keine großen Reden schwingen um hier falsche Eindrücke zu vermitteln.

ps: Was auch immer gerne vergessen wird: Kämpfer mit gezieltem Stich gehen sowieso immer ein hohes Risiko ein. Mit Speeren hat man so miserable Paraden, dass selbst kleine Finten sie schon unter 19 senken, und kassiert somit mehr Treffer.
Mit Fechtwaffe+Parierwaffe kann man viele Waffen garnicht erst parieren, und mit Fechtwaffe+Schild kriegt man NOCH eine Erschwernis auf den gezielten Stich. Aber niedrige Paraden und Paradeeinschränkungen sind ja Merkmal von "Überkombinationen", nicht wahr?
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Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon weu » Fr 29 Mai, 2009 16:01

Ja, Du hast Recht. Ich wollte eigentlich lediglich meine Eindrücke schildern, dass man mit halbwegs passablem Rüstschutz und Schwert + Paradewaffe gegen einen Fechter mit Fechtwaffe + Paradewaffe derzeit keine Chance hat - nur wenn man derzeit einen Schild nutzt (siehe oben, mit Buckler war es halbwegs ausgeglichen). Dann hat man mit Schwert + Schild halt gegen Fechtwaffen auch keine Chance mehr - so ausschliesslich MEIN Eindruck, den ich eben durch Kämpfe so gewonnen habe. Aber Du hast Recht, meine Meinung dazu ist irrelevant. Werd zukünftig damit vorsichiger sein, wenn das denn gleich dazu führt, ich würde Scheinargumente wählen und falsche Behauptungen in die Welt setzen.
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Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon Aigolf » Fr 29 Mai, 2009 16:04

Jetzt sagt mal zu meinem Jetzigen Vorschlag (Mein vorheriger Post)was , ist es nicht "die " Lösung oder eventuell ein Lösungsansatz? Fangt bitte nicht so an , man kann es auch ganz sachlich weiterhin beantworten .Warum sich hier wegen einer Diskussion etwas unkonvetionell benommen wird verstehe ich nicht. Man sucht hier einen gerechten Lösungansatz , aber keine Ansichtskämpfe .
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Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon qapla » Fr 29 Mai, 2009 16:50

weu hat geschrieben:Ich wollte eigentlich lediglich meine Eindrücke schildern, dass man mit halbwegs passablem Rüstschutz und Schwert + Paradewaffe gegen einen Fechter mit Fechtwaffe + Paradewaffe derzeit keine Chance hat

Na die Kämpfe möchte ich sehen. Da muss der Schwertkämpfer aber schon <Stufe 25 und der Fechter >Stufe 50 sein, der der Schwertkämpfer hat seine Einstellungen verbockt. Selbst mit Stufe 4 und Axt/Schild niete ich jeden Fechter bis mindestens Stufe 30 problemlos um. Eigene Kratzer gibts dabei nur, wenn ich mich bei meiner Attacke selbst verletze.
Auf der anderen Seite (also bei den "Highlevel-Powergamer-Superhelden") sieht es genauso aus. Ebenso im Mittelfeld.
Warum wird wohl schon seit DSA-Zeiten über Fechter gelächelt und selbige nutzen die Waffen höchstens im RP? Die verzichten sicher auf keine Waffe, mit der Gegner chancenlos wären. Du bist bisher der Einzige der meint etwas anderes gesehen zu haben.

Aigolf, dein Vorschlag bring auch nichts. Da würde ja im Endeffekt einfach die Erschwernis des gezielten Stiches wegfallen, was wiederrum alles, und nicht nur Schilde betrifft. Das ist wie ich schon sagte zuviel des Guten - bei Gegnern mit Schild verbessert es die Situation nur ungenügend, bei allen anderen soll ja garnichts geändert werden.
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Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon weu » Fr 29 Mai, 2009 17:16

qapla hat geschrieben:Na die Kämpfe möchte ich sehen. Da muss der Schwertkämpfer aber schon <Stufe 25 und der Fechter >Stufe 50 sein, der der Schwertkämpfer hat seine Einstellungen verbockt. Selbst mit Stufe 4 und Axt/Schild niete ich jeden Fechter bis mindestens Stufe 30 problemlos um. Eigene Kratzer gibts dabei nur, wenn ich mich bei meiner Attacke selbst verletze.


Wie ich oben schrieb: einer Stufe 57, der andere Stufe 56 - Merkste was? Axt + SCHILD ... ich sprach von Schwert + Paradewaffe. Die Kämpfe an sich waren fast ausgeglichen, wenn ich mal die glücklichen und die Patzer rausrechne, hatte mich der Fechter im Schnitt 5 bis 6 mal getroffen, ich hatte im Schnitt 7 mal getroffen, mit 5 - 8 Schadenspunkten (er müsste pro Zone RS 7 bis 8 gehabt haben) -> Ergebnis, nach 4 Treffern war meine Parade unter 20 (Wunden) und dann dauerte es nicht mehr lange... Die Kampfeinstellungen waren so schlecht nicht. Hab seitdem zwar noch etwas optimiert (Du erinnerst Dich vielleicht an meine Frage :)), aber dass das nun so eine Auswirkung haben sollte.

qapla hat geschrieben:Auf der anderen Seite (also bei den "Highlevel-Powergamer-Superhelden") sieht es genauso aus. Ebenso im Mittelfeld.
Warum wird wohl schon seit DSA-Zeiten über Fechter gelächelt und selbige nutzen die Waffen höchstens im RP? Die verzichten sicher auf keine Waffe, mit der Gegner chancenlos wären. Du bist bisher der Einzige der meint etwas anderes gesehen zu haben.


Ich meine nicht nur, ich habe es ausprobiert. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der es mit nahezu gleichstufigen Helden getestet hat - ich stelle meinen Colgan auch gerne zum Testen zur Verfügung. Kannst von mir aus auch gerne vorher meine mickrigen Einstellungen ändern - vielleicht liegt es ja wirklich nur daran.

Bzgl. DSA - Ich spiele eigentlich nahezu wöchentlich in einer DSA 4 Runde - zu 3er Zeiten hatte man über die Fechter gelächelt, seit 4 und dem gezielten Stich nicht mehr ... Wir hatten bis dahin auch keine Distanzklassen, nur Trefferzone, Wunden und Manöver. Seitdem spielen wir mit Distanzklassen....

qapla hat geschrieben:Aigolf, dein Vorschlag bring auch nichts. Da würde ja im Endeffekt einfach die Erschwernis des gezielten Stiches wegfallen, was wiederrum alles, und nicht nur Schilde betrifft. Das ist wie ich schon sagte zuviel des Guten - bei Gegnern mit Schild verbessert es die Situation nur ungenügend, bei allen anderen soll ja garnichts geändert werden.
[/quote]

Da stimme ich nun ausnahmsweise mal zu.

Anders: wie wäre es, es testweise so zu machen, wie von qapla vorgeschlagen und dann - sollten sich meine Befürchtungen bewahrheiten qapla einfach zu :hauaha: ? Sollte qapla Recht behalten ... ähhmm...ja, :datz: ....
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Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon qapla » Fr 29 Mai, 2009 17:46

Das beste wäre es wenn Kampfsystem-Meister Spacewolf das ganze mal (zusammengefasst) zu hören kriegt. Ich werde das Problem und beide Erkenntnisse mal neutral und objektiv an ihn herantragen.
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Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon weu » Fr 29 Mai, 2009 17:53

qapla hat geschrieben:Das beste wäre es wenn Kampfsystem-Meister Spacewolf das ganze mal (zusammengefasst) zu hören kriegt. Ich werde das Problem und beide Erkenntnisse mal neutral und objektiv an ihn herantragen.


:dafuer: :danke:

PS: Danke auch für die Diskussion, auch wenn ich Dich sicherlich genervt habe ;)
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Re: Gezielter Stich und seine Erschwernis

Beitragvon qapla » Fr 29 Mai, 2009 18:42

Ach was. Genervt wäre ich von ganz anderen Dingen ;)
Mindestens zwei verschiedene Blickwinkel sind doch die Grundvoraussetzung für jede Weiterentwicklung, wenn man die Möglichkeit eventueller Überraschungen verringern will.
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