Ausverkaufte Waren

Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Jolhag, Sohn des Jalhog » Mo 04 Feb, 2008 16:09

Allersheim hat geschrieben:Vielleicht würde es helfen, wenn die Schmiede und Händler immer nur eine gewisse Anzahl ihrer Waren an eine Person verkaufen.


Find ich ne gute Idee. Eine Abfrage auf Traglastbegrenzung + (z.b.) 100% oder so. Und der verkäufer sagt dann: Wie willst du denn die ganzen Sachen mitschleppen? (Er verkauft dir nur x Gegenstände)
Da könnte man zwar den Kumpel vorbeischicken, dies bedeutet aber auch eine gewisse Organitsation und Interaktion. Und wenn die späteren Ochsenkarren dementsprechend sanktioniert sind, Futter, Stallkosten, Reparaturen, Überfälle usw. könnte ich mir schon vorstellen, dass sich eine gewisse Händlerschaft heraus kristallisiert die sich damit herumplagen möchte,"nur" weil sie einen Händler spielen wollen. Zusammen mit der Qualitätsidee, die ja eigentlich auch normal in aventurien ist (2 und/oder3 stufig) eine nette Sache.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Raan-Ardhesh zerstört werden sollte.
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon johnjrambo » Mo 04 Feb, 2008 16:18

Alvin hat geschrieben:oh das wäre wunderbar, wenn man in den orden die waren/waffen/rüstungen/tiere auch selber herstellen/züchten könnte.
dann ist es auch sinnvoller eine handwerksgilde statt nem kriegerorden zu eröffnen.
das ist doch eine super geniale idee!
wär ich auf jedenfall dafür, auch wenn wir damit ein wenig ab vom HELDEN kommen.
aber wengstens ist dann kein orden mehr so direkt abhängig vom hiesigen händler.


hier hat man das problem mit den hamsterkäufen immer noch nicht beseitigt, da zur herstellung von waren immer noch rohstoffe benötigt werden, die auch irgendwo gekauft werden müssen - was soll der beste schmied machen wenns auf dem markt kein eisen mehr gibt. ausser antamar hat vor den kompletten warenstrom zu simulieren; aber mal ehrlich, wer hat lust einen bauern zu spielen oder in einem steinbruch zu arbeiten (was sollen die sträflinge sonst machen).
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Conquistador » Mo 04 Feb, 2008 16:22

Wenn der Preis stimmt, ist es dir sicherlich egal, ob da bei der Jobbeschreibung Bergmann oder sonstwas steht... wenn Erz gebraucht wird und Leute dafür zahlen wird es auch Leute geben, die es erzeugen. Deshalb würde ich die gesamte Produktionskette vertrauensvoll in Spielerhand legen.
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Guur » Mo 04 Feb, 2008 17:00

Ich bin dabei. Endlich mal wieder richtig Schweine hüten, anstatt diese doffen Falken auszubilden. Nebenher (im Winter) kann ich mir dann etwas Geld mit meiner Bauernmalerei verdienen :D

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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon gerrit » Mo 04 Feb, 2008 17:31

Allersheim hat geschrieben:Vielleicht würde es helfen, wenn die Schmiede und Händler immer nur eine gewisse Anzahl ihrer Waren an eine Person verkaufen.

Na gut dann würde man halt seinen "Kumpel" schicken um den Rest zu kaufen...


Das würde sich selbst regeln, wenn man für 10 Schwerter nicht 10 mal den Preis eines Schwertes nimmt, sondern den Preis eines Schwertes+den Preis eines Schwertes, wenn nur noch wenige da sind+den Preis eines Schwertes, wenn noch weniger da sind usw.
Beispiel:
Händlersoll = 20
Händlerist = 20
Beispielpreisfunktion bei diesem Händler: Normalpreis + 0,1*Normalpreis*(soll-ist)
In diesem (vereinfachten) Fall würde jedes weitere gekaufte Schwert um 10% teurer werden
1 Schwert kostet Normalpreis
2 Schwerter Kosten Normalpreis [Schwert1] + 1,1*NormalPreis [Schwert2]
...
10 Schwerter kosten (1+1,1+1,2+1,3+1,4+1,5+1,6+1,7+1,8+1,9) * Normalpreis, also 14,5 mal soviel wie ein einzelnes Schwert

Die gleiche Formel würde auch für den Verkauf gelten (mit niedrigerem Grundpreis).

Wenn man die Parameter anders (und vor allem dynamisch) ansetzt, kann man Massenkäufe noch unvorteilhafter machen.
Handels-Chars würden dann nur noch Gewinn machen, wenn sie bei vielen Händlern in der region wenige Waffen kaufen und nicht einen leer, oder vor allem, wenn sie zu dem orten gehen, wo sehr viele Wafen angeboten werden (und man auch mal mehrere kaufen kann ohne zu hohe Aufschläge zu zahlen). Solch ein char würde dann vielleicht eher in abgelegenen Zwergenstädten kaufen, wenn dort ein höheres Angebot besteht (worauf ja die Entwickler leicht Einfluss nehmen könnten). Es ergäbe dann eine Abstufung, die ich realistisch finde: Kleine Orte haben wenig Waffen->teuer, kauft man nur wenn dringend gebraucht. Große Orte haben viele Waffen im Angebot aber auch viele Abnehmer (da viele Helden hier kaufen werden). Manche Orte, Xorlosch etwa, sind zwar nicht viel besucht von Helden, stellen aber viele Waffen her (vielleicht nur bestimmte Arten) und eignen sich dafür als Einkaufsort für Händler, da hier die Preise am niedrigsten sind.

edit: Sorry, ich hatte kurzzeitig Deinen Originalpost überschrieben, da ich auf 'edit' statt 'zitat! geklickt hatte, ich hoffe ich hab's jetzt gefixt. :)
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon gerrit » Mo 04 Feb, 2008 17:34

Hmm, nichts gegen Helden die nebenbei Handwerker und Händler sind, aber das wäre A) nicht DSA und B) eher eine Wirtschafssimulation als ein Rollenspiel.
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Conquistador » Mo 04 Feb, 2008 17:47

gerrit hat geschrieben:Hmm, nichts gegen Helden die nebenbei Handwerker und Händler sind, aber das wäre A) nicht DSA und B) eher eine Wirtschafssimulation als ein Rollenspiel.

Sobald Geld eine Rolle im Spiel spielt oder schlimmer, Geld sogar in AP umgewandelt werden können ist es bereits eine Wirtschaftsimulation und kein "reines" Rollenspiel mehr. Den Schritt haben wir ohnehin lange hinter uns gelassen.

Innerhalb des Aventurischen Hintergrundes Handwerker oder Händler zu spielen ist allerdings sehr wohl DSA. Wozu sonst diese Professionen? DSA bietet sich für wesentlich mehr an, als das übliche Hack'n Slay oder ätzend langweilige Dungeons.
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon gerrit » Mo 04 Feb, 2008 18:03

Sorry, hab mich missverständlich ausgedrückt.
Natürlich ist alles was der Entfaltung von Helden und Spielern dient begrüßenswert.
Meine Warnung bezog sich darauf, das komplette Handelssystem von Spielern übernehmen zu lassen.
ich denke die Welt sollte stabil sein, auch ohne den Spielereinfluss. Im PnP muß man ja auch nicht für jede Hilfsarbeit einen Helden mitschleppen... :)
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Conquistador » Mo 04 Feb, 2008 18:11

Braucht man ja auch gar nicht. Womit ein jeder sein Geld verdient ist ja letztlich egal. Alles was ich sage ist nur: wenn man Kosten und Berufswahl dem Markt überläßt, dann wird sich der Markt schon klären.
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon gerrit » Mo 04 Feb, 2008 18:17

Das glaube ich halt nicht, da die meisten Leute dieses Spiel spielen werden, weil sie wollen und nicht weil sie müssen. Und die meisten werden die "interessanteren" Dinge bevorzugen (Heldenleben) gegenüber den im echten Leben notwendigen aber langweiligeren (Goblinreste wegräumen, Waffen schmieden etc).
Nochmal: Wenn ich Arzt oder Waffenschmied werden will, ist es cool, dass es geht. Aber es sollte nicht vorausgesetzt werden, dass es genug Spieler gibt, die Ärzte und Schmiede spielen um den Rest zu versorgen. Oder willst Du Bauer spielen um die Nahrungsmittel anzupflanzen?
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Conquistador » Mo 04 Feb, 2008 18:25

Wenn ich damit so viel Geld verdienen kann, dass ich als Dauergast in die Kampfschulen einziehen kann, warum nicht...

Ich denke mal, das Überleben der Charaktere sollte nicht unbedingt vom Markt abhängen, das ist wohl ein wenig hart. Aber Luxusgüter können das durchaus. Und unter Luxusgüter zählen nunmal Rüstungen und Waffen. Die konnte sich im Mittelalter auch kaum jemand leisten.
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon gerrit » Mo 04 Feb, 2008 18:39

Das kannst Du doch mit den jetzigen Arbeitsmöglichkeiten schon.
Und Kartoffeln schälen um mit dem Geld in eine Kampfschule zu laufen, damit man danach noch BESSER Kartoffeln schälen kann wird auch nicht jedes Spielers Wunschtraum sein :)
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon johnjrambo » Mo 04 Feb, 2008 18:44

von luxusgüter war ja auch nicht die rede, sondern wie gesagt eben die grundversorgung wie weizen ernten, steinklopfen etc. ich glaube nicht dass sowas einem "helden" bzw. abenteuer ideal entspricht und demnach von helden übernommen werden sollte. sonst könnte es zu dem problem kommen dass aventurische abenteuer der reihe nach umkippen weils nicht genug brot gibt - die 10 bäcker-helden kommen einfach mit der produktion nicht hinterher :lovl:
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Guur » Mo 04 Feb, 2008 18:52

@ Gerrit Das kommt dann auf die Quests an. Wenn da Proben abgefragt werden, die ein Schweinehirte mal locker bestehen kann, aber ein Kämpfer nicht, dann wird es auch interessant einen Bauern zu spielen.
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Re: Ausverkaufte Waren

Beitragvon Allersheim » Mo 04 Feb, 2008 18:53

können aber nen vermögen für ein brötchen verlangen...

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