Die gröbsten DSA-Fehler?

Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Athuran » Mi 24 Sep, 2008 16:46

Hey zusammen,

da wir hier die einmalige Gelegenheit haben, ein neues System zu basteln, würde mich mal interessieren, was ihr für die gröbsten Schnitzer (vllt. auch größten Fehler) in der Welt Aventurien haltet?

Ich für meinen Teil - und das haben wir bereits anders gestaltet - fand die Welt immer viel zu klein (und auch viel zu genau beschrieben). Auch waren einige Talente und Sonderfertigkeiten sehr unglücklich zusammengebastelt, wenn man schon ein breites Fertigkeitensystem hat, dann auch richtig und einheitlich.

Vielleicht finden sich ja beim darüber philosophieren einige neue Ansätze für Antamar.

ps: Das soll kein dsa-ist-schlecht-Thread werden, einfach nur eine Frage, was besser sein könnte.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon erion » Mi 24 Sep, 2008 17:09

Also, bevor das Folgende falsch verstanden wird: Ich mag die - oft so unbeliebte - drei Eigenschaften pro Talent-Regelung.
ABER ich fand das immer viel cooler, wenn auch entscheidend war, welche Eigenschaftsprobe mislang. Ein Beispiel: Beim Klettern war die (oder ist die) Probe Mut / KK KK. Warum verletze ich mich, wenn ich nicht mutig genug bin, den Berg hochzukraxeln!? Das hat mich immer gestört. Es würde die Quests zwar unverhältnismäßig umfangreicher machen, aber ist eine Kritik, bei der mir gerade auch nicht generell ausgeschlossen erscheint, dass sie programmiertechnisch umsetzbar wäre...

Was die Größe etc. angeht, gebe ich Athuran vollkommen recht. Viel zu klein. Die genaue Beschreibung fand ich wiederum sehr gut, wenn was genervt hat, hat mans halt rausgeworfen für die eigene Gruppe... Kam aber, glaube ich, auch durch die geringe Größe des Kontinents.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon qapla » Mi 24 Sep, 2008 17:11

Vielleicht kann man auch direkt besonders positive Aspekte anmerken, um etwaige Fehler zu vermeiden. Gelungen finde ich z.B. das Balancing der Grundwerte (für DSA-typische Stufen) sowie das Balancing der Waffen bis auf wenige Ausnahmen (Ogerschelle und Ochsenherde) durch breitgefächerte Vor- und Nachteile wie Ausdauer usw. Nicht so gelungen sind die geringen Auswirkungen von Wunden und die bei hochstufigen Chars geringe Wahrscheinlichkeit überhaupt welche zu erhalten.
Für trainierte Kämpfernaturen sollten einige Kämpfe auch noch eine Herausforderung sein...

Bei der Charakterwahl finde ich das Kaufsystem gut, es fehlt jedoch etwas mehr Variationsmöglichkeit bei Kombinationen aus Kultur und Profession.

Was die Talente angeht: Einige sind tatsächlich sehr unglücklich gewählt. Manche decken gleich mehrere Gebiete ab, während andere Gebiete von mehreren Talenten auf einmal bedient werden. Für einiges fehlt sogar ein Talent (Stichwort: Etikette).

Die meisten Probleme die sonst einfallen liegen einfach nur am Alpha-Status von Antamar, deshalb spare ich mir die mal. Meiner Meinung nach ist DSA bis auf wenige kleine Schwachstellen ein sehr ausgereiftes System und ich würde es nur ungern sehen wenn z.B. zugunsten von "Action" Kämpfe zu einfach werden oder die Auswirkungen von Waffen und Rüstungen (wie Behinderung, Einschränkungen durch unhandliche oder schwere Waffen) vernachlässigt werden, um Waffen mit "fetter dmg" (*grusel*) leichter benutzbar zu machen...

Als Fazit spricht aber nichts dagegen ein neues Regelwerk ganz anders anzugehen, solange es eine vernünftige Spielbalance gibt. Das heisst auch eher gesellschaftlich oder auf Wissen sepzialisierte Charaktere brauchen ihren Spielraum und Kämpfe sollten nicht verharmlost oder vereinfacht werden - keine frischgebackenen Helden die gleich mal eine Truppe Söldner aufmischen bitte und keine Einzelhelden, die die gefährlichsten Drachen im Alleingang erledigen. Dafür lieber mehr Spieltiefe und eine schöne Anpassung an die neu entstehende Welt.

p.s.: Für alle "der Meckerfritze macht wieder meine Ideen kaputt" Fans von mir: This are just :my2cents: :)

Edit: Über Erions Idee sollte man zumindest mal nachdenken. Das klingt nämlich sehr interessant...
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Piscator » Mi 24 Sep, 2008 17:20

Ich finde es ein wenig schade das es bei den Talentproben keine Grauzonen gibt. Eine Probe gelingt entweder oder misslingt. Was dann zur Folge hat dass selbst ein ausgebildeter Zoologe manchmal einen Fuchs für einen Igel hält. Wenn man Proben zum Beispiel auf jedes Attribut eigenständig würfeln würde könnte eine Probe auch zu 1/3 oder 2/3 gelingen. Man würde sich dann zum Beispiel nicht gleich ein Bein brechen wenn eine Kletterprobe misslingt sondern vielleicht nur den Knöchel verstauchen.

Würde nur vermutlich viel Arbeit bei der Bearbeitung der Zufallsbegegnungen machen.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon erthay » Mi 24 Sep, 2008 17:29

Ich finde die weite Streuung innerhalb der Talente/Eigenschaftsproben etwas störend und wäre mit einem weniger gleichmäßig verteilten Würfelmechanismus mehr zufrieden (sprich: Statt 1W20 rollt man 2W10 oderso).

Wenn das die flasche Richtung sein sollte, möchte ich einerseits das Baukasten und AP-System von DSA loben, andererseits kritisieren, dass das System an manchen Stellen etwas wirr ist (warum sollte man für jeweils 5% bessere Probenchance für eine Eigenschaft immer mehr bezahlen, wo doch die Erfahrung die man im laufe des spieles bekommt immer weniger wird... und solches ;))
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Drak » Mi 24 Sep, 2008 17:37

Ich mag die drei Eigenschaften pro Talent-Regelung auch.
Und das nicht überall magische imba Waffen rumliegen.

keine steigende AP kosten? kenn ich gar nicht anders...
es sollten dann aber natürlich dicke Gegner auch anständig viel AP abwerfen,
damit starke Helden sich nicht entscheiden lieber 10k Hüner zu töten, weil es mehr AP bringt.
:ff: | AOQML Validator: http://drak.li/Antamar/
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon qapla » Mi 24 Sep, 2008 18:03

Piscator hat geschrieben:Ich finde es ein wenig schade das es bei den Talentproben keine Grauzonen gibt. Eine Probe gelingt entweder oder misslingt. Was dann zur Folge hat dass selbst ein ausgebildeter Zoologe manchmal einen Fuchs für einen Igel hält. Wenn man Proben zum Beispiel auf jedes Attribut eigenständig würfeln würde könnte eine Probe auch zu 1/3 oder 2/3 gelingen. Man würde sich dann zum Beispiel nicht gleich ein Bein brechen wenn eine Kletterprobe misslingt sondern vielleicht nur den Knöchel verstauchen.

Würde nur vermutlich viel Arbeit bei der Bearbeitung der Zufallsbegegnungen machen.

Das sollte eigentlich durch TaP* geregelt werden (was mit AOQML sogar möglich ist). Je mehr TaP* zum gelingen einer Probe fehlen, desto schlimmer ist sie misslungen und vice versa. Das muss natürlich jedesmal vom Schreiber mit umgesetzt werden. Damit ist aber eine Grundlage da, mit der man auch für ein Regelwerk arbeiten kann.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Golfo » Mi 24 Sep, 2008 18:24

1. Doppelbelegung/Uneindeutigkeit von Proben:

z.B. könnte der Meister/Quest- oder ZBSchreiber für einen anrollenden Felsbrocken eine Probe auf Gewandheit, Körperbeherrschung oder Ausweichen verlangen.
(Siehe auch: Tanzen/Akrobatik/Gewandheit etc...)
Allgemein halte ich die Eigenschaftsproben bei DSA immer für Notlösungen.

2. Es gab Talente die bestimmten Rassen in die Wiege gelegt wurden: z. B. Waldelfen, „sich verstecken“. Ok, seh ich ein im Wald, aber warum kann sich ein Waldelf dann auch in einer Stadt gut verstecken. (Firnelfen--> sind im Wildnisleben gut. Ok, aber in der Wüste???)

3. In DSA war es so, dass man sich entweder in Richtung starker Magier oder starker Kämpfer enwickelt hat(oder halt die Mischung daraus). DSA ist für Abenteurer und Krieger. Andere Charaktere hatten meist wenig zu lachen (z.B. Hesinde-Geweihte, Charaktere die auf handwerklichen Fähigkeiten Wert legten, Gelehrte, Gaukler). Ich fände es halt besser, wenn man nicht mehr diese eindeutige Auslegung in Richtung Krieger wählen könnte. Denn eigentlich sollte jeder Char auf Antamar kämpfen können. Dann hätte man mehr als nur ein Kampfspiel. Wenn Krieger, dann bitte nur mit geringen Vorteilen. Und bitte mehr Anreize für Chars mit anderen Talenten.

4. In DSA und auch in Antamar-Aventurien konnte ich meine APs beliebig verteilen. Ich fände es besser, wenn man es entweder so macht:

a) Man bekommt 50 AP für einen Quest. Davon darf man 10 auf Kampftalente verteilen, 10 auf körperliche und den Rest nur für andere Talente verwenden.

Oder so:

b)Man bekommt 50 AP für einen Quest, und nur die Talente die man benutzt hat kann man auch steigern. Oder werden sogar automatisch gesteigert.
Denn zur Zeit könnte ich jeden Tag in der Arena verbringen und mit den Talentpunkten Klugheit auf 20 steigern. Oder als Bibliothekar arbeiten und mein Talent Schwertkampf mit den APs auf 20 bringen.

5. Talente innerhalb von Talentgruppen sollten voneinander abhängen. Wie kann es sein, dass jemand gut in Akrobatik ist, aber nicht klettern kann. Vielleicht einfach Über-Talentgruppen schaffen, z.B. Talentgruppe: „Körper/Kraft“ mit den Talenten Klettern, Körperbeherrschung, Akrobatik, Athletik. Dann einmal die Talentgruppe mit APs steigerbar machen und auch die Talente. Aber man muss immer erst die Talentgruppe steigern, bevor man das Talent steigern kann.

6. Ich weis nicht ob, das hierher gehört, weil ich nicht weis ob das von den Antamarprogrammieren kommt oder von DSA. Mir ist die Arena beim PnP nie begegnet. Aber es gibt hier in den Arenen Chars die mit Stufe 2 bewertet werden, obwohl sie schon viel mehr Talentpunkte erreicht haben. Warum macht man kein Ranking nach erhaltenen Talentpunkten? Oder noch besser, ein Ranking nach den für die Kampftalente verwendete APs.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon qapla » Mi 24 Sep, 2008 18:41

Golfo hat geschrieben:2. Es gab Talente die bestimmten Rassen in die Wiege gelegt wurden: z. B. Waldelfen, „sich verstecken“. Ok, seh ich ein im Wald, aber warum kann sich ein Waldelf dann auch in einer Stadt gut verstecken. (Firnelfen--> sind im Wildnisleben gut. Ok, aber in der Wüste???)
.
Ist im PnP ja eben nicht so (Erschwernisse etc.) - ohne Meister ist das in Antamar aber schwer umzusetzen.

Golfo hat geschrieben:3. In DSA war es so, dass man sich entweder in Richtung starker Magier oder starker Kämpfer enwickelt hat(oder halt die Mischung daraus). DSA ist für Abenteurer und Krieger. Andere Charaktere hatten meist wenig zu lachen (z.B. Hesinde-Geweihte, Charaktere die auf handwerklichen Fähigkeiten Wert legten, Gelehrte, Gaukler). Ich fände es halt besser, wenn man nicht mehr diese eindeutige Auslegung in Richtung Krieger wählen könnte. Denn eigentlich sollte jeder Char auf Antamar kämpfen können. Dann hätte man mehr als nur ein Kampfspiel. Wenn Krieger, dann bitte nur mit geringen Vorteilen. Und bitte mehr Anreize für Chars mit anderen Talenten.

Das halte ich für groben Unfug. So entwickelt sich ein reines Actionspiel - nein danke! Ein Gelehrter kann nunmal einfach nicht kämpfen, punktum. Der geht vor nem Wolf stiften und vor nem Ork erst recht. Ich will keine Gesellschafterinnen oder Bibliothekare sehen, die Schwert- und Axtschwingend das Orkreich säubern.
Die Möglichkeiten für nicht-Kämpfer sind zwar noch eingeschränkt und Kämpfer werden stellenweise bevorzugt - noch! Das Spiel ist schliesslich in der Alphaphase und etliche Änderungen an dem System wurden ja schon angekündigt.

Golfo hat geschrieben:4. In DSA und auch in Antamar-Aventurien konnte ich meine APs beliebig verteilen. Ich fände es besser, wenn man es entweder so macht:

a) Man bekommt 50 AP für einen Quest. Davon darf man 10 auf Kampftalente verteilen, 10 auf körperliche und den Rest nur für andere Talente verwenden.

Oder so:

b)Man bekommt 50 AP für einen Quest, und nur die Talente die man benutzt hat kann man auch steigern. Oder werden sogar automatisch gesteigert.
Denn zur Zeit könnte ich jeden Tag in der Arena verbringen und mit den Talentpunkten Klugheit auf 20 steigern. Oder als Bibliothekar arbeiten und mein Talent Schwertkampf mit den APs auf 20 bringen.

Das unterschreibe ich so - nur wird es schwer da "Buch zu führen". Eine Änderung des Systems sollte aber dennoch stark in Erwägung gezogen werden.

Golfo hat geschrieben:5. Talente innerhalb von Talentgruppen sollten voneinander abhängen. Wie kann es sein, dass jemand gut in Akrobatik ist, aber nicht klettern kann. Vielleicht einfach Über-Talentgruppen schaffen, z.B. Talentgruppe: „Körper/Kraft“ mit den Talenten Klettern, Körperbeherrschung, Akrobatik, Athletik. Dann einmal die Talentgruppe mit APs steigerbar machen und auch die Talente. Aber man muss immer erst die Talentgruppe steigern, bevor man das Talent steigern kann.

Dafür gibt es ja alternativ verwendbare Talente - z.B. Akrobatik +8 statt Klettern +3. Dass muss nur wieder von den Schreibern (oder fest im Talentsystem) berücksichtigt werden.

Golfo hat geschrieben:6. Ich weis nicht ob, das hierher gehört, weil ich nicht weis ob das von den Antamarprogrammieren kommt oder von DSA. Mir ist die Arena beim PnP nie begegnet. Aber es gibt hier in den Arenen Chars die mit Stufe 2 bewertet werden, obwohl sie schon viel mehr Talentpunkte erreicht haben. Warum macht man kein Ranking nach erhaltenen Talentpunkten? Oder noch besser, ein Ranking nach den für die Kampftalente verwendete APs.

Natürlich gibt es Arenen im PnP - reise nach Al'Anfa und der Meister wirds dich ausspielen lassen wie du dich da schlägst ;)
Die seltsamen Stufen liegen daran, dass diese Spieler einfach nicht mehr AP ausgeben. Dadurch verdient man mehr AP, wenn man von einem Char mit höherer Stufe gefordert wird und gewinnt. Soweit ich weiss ist da auch schon eine Änderung geplant...
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Leandro » Mi 24 Sep, 2008 18:46

Was ist denn mit Kämpfern, die erstmal ein wenig arbeiten wollen, um APs zu sammeln und dann etwas kompetenter ins Abenteuer ziehen wollen? Werden die dann mit Zwangs-AP-verteilung "belohnt"? Klingt nach einer guten Idee... :lol:

Ehrlich gesagt, find iche s gut, dass ich mir selbst meinen Charakter so ausbauen kann, wie ich ihn mag.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon MasterLee » Mi 24 Sep, 2008 20:30

Die Stufenregelung ist nicht wirklich sinnvoll da ein Stufe 10 Schreiner im Kampf meist einen Stufe 5 Söldner unterlegen ist.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Athuran » Mi 24 Sep, 2008 20:42

Das hat mit DSA nichts zu tun. Schreiner sind keine Kämpfer, die einem Krieger in der Arena standhalten können, egal welche Stufe und welches System.

Ich plädiere übrigens schwer für das eigenverantwortliche Steigern, weil sonst mMn sehr viel Reiz des Charakterentwickelns verloren geht.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon qapla » Mi 24 Sep, 2008 20:45

Eben da liegt ja das Problem - ein Barde hat kaum die Möglichkeiten seine Talente oft anzuwenden, um sie steigern zu können. Auch wenn es nicht so schön ist, bleibt von der Spielmechanik her kaum etwas anderes übrig.
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Rigan » Do 25 Sep, 2008 01:42

sehr gut fand ich die regelung die mit DSA 4.1 eingeführt worden ist. Ich meine Kulturenkunde + Geländekunde. Allerdings sollte die noch etweas ausgebaut werden.

Kulturenkunde:
wir haben in DSA ja grundverschiedene Lebensweisen der Völker. Was bei einen Volk zum guten Anstand gehört, ist beim nächsten Volk verpöhnt. Wenn ich das Sagengut meiner Heimat kenne, so hilft mir das bei den Sagen eines fremden Volkes sehr wenig. Mit Kulturenkunde wurde bei DSA nun endlich ein Schritt in die richtige Richtung gemacht, habe ich die entsprechende Kultur nicht, so sind Kulturspezifische Proben von haus auf erschwert. Nur finde ich, das ganze noch nicht wirklich ausgereift. Derzeit hat man die Kultur oder nicht, allerdings sollte es auch Stufenmäßig aufbauen, langsam eine Kultur kennenlernen und sie zu verstehen.

Geländekunde ist das selbe Prinzip, wobei Ortskunde das Gegenstück in Ortschaften ist. Ein Elf, der sich super auf schleichen im Wald versteht (Waldkunde) muss noch lange nicht wissen wir man das ganze in einer Ortschaft umsetzt.

Ich finde diese Idee sollten wir nicht nur übernehmen sondern vor allem ausbauen.
Talente die dabei betroffen sind:
+ Gassenwissen: (abhängig von der Ortschaft, bzw. den Ortsteil)
+ Etikette: (welches Volk)
+ Schleichen: (gelände)
...
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Feqz, dir zu Ehren bekämpfe ich die Feinde der himmlischen Ordnung. Feqz, dir zu Ehren leihe ich mir Dinge, um sie dir zu opfern. Feqz dir zu Ehren stelle ich mich allen Herausforderungen, die du mir als Prüfstein stellst. Feqz, auf dein Glück baue ich, auf dass du einst meine Seele stibitzt noch bevor sie auf Rethon gewogen wird.
Nachtgebet eines tulamidischen Feqzgläubigen
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Re: Die gröbsten DSA-Fehler?

Beitragvon Frenni » Do 25 Sep, 2008 09:54

Hmh, also das einzige, was mich an DSA gelegentlich stört, ist der Kitsch bzw. Klischees. ^^
Aber da reicht mir schon ein Blick auf die Geschichte der Dunkel- und Lichtelfen (Dreck und Puder, welch geniale Idee!*gg*), um zu wissen, dass das bei Antamar anders wird.

Regeltechnisch stören mich irgendwie die Kämpfe - kann nicht genau sagen, was daran, aber ich finde sie einfach "umständlich". Kann man diesen Attacke/Parade-Kram nicht vereinfachen? Beim P&P schau ich einfach immer den Meister erwartungsvoll an, was denn jetzt meine Möglichkeiten sind, bei Antamar habe ich immer nur stoisch hingenommen, dass mich schon wieder dieses blöde Wies.. äh, dieses überlegene Rudel Wölfe besiegt hat. ^^
Inoffizielle Schutzpatronin kleiner* Rassen und Kulturen. :D

*d.h. irrelevanter
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