Geschichten, Anekdoten und Berichte

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Beitragvon Athuran » Mo 19 Feb, 2007 16:29

F?r Kneipen, Zufallsbegegnungen und so brauchen wir kleine Geschichten, die von beliebigen Personen erz?hlt werden k?nnen.

Diese sollten nicht sonderlich lang sein (max. 500 W?rter), und m?ssen keineswegs etwas wichtiges enthalten.

einige Bsp:
- Der Bauer in der Kneipe, der dem Held erz?hlt, wie sehr seine Frau ihn nervt.
- Der ehem. Soldat, der von einen lang vergangenen Schlacht erz?hlt.
- Das kleine M?dchen, das von den rot angemalten H?hner erz?hlt
- usw.

Also, einfach hier posten was euch so einf?llt.
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Beitragvon Askaian » Mo 19 Feb, 2007 21:09

Dann mach ich mal gleich den Anfang und noch eine Frage: Sollen die Texte nur das Erz?hlte oder auch das Umfeld wie sie erz?hlt werden einthalten?

Ich sag euch, ihr solltet euch vor diesen Elfen in Acht nehmen. Die stecken alle mit Bobarad unter einer Decke. Ein mal ist bei uns hier im Dorf einer vorbei gekommen.
Ich wollte ihn ja gleich weiter jagen, aber der Wirt musste ihn ja aufnehmen.
Keine drei Tage darauf sind Elbart vier K?he gestorben und Burik, unserm Schmied ist der Amboss auf den Fu? gefallen. Elke da vorne, die war damals auch in der Schmiede. Man musste ihm das Bein abnehmen. Obwohl Burik so viel getrunken hatte wie ein Zwerg nur konnte hat man seine Schreie bis auf die Felder geh?rt als sie ihm das Bein abs?gten. Jetzt hat er ein Holzbein.
Da seht ihr was Passiert.

Ich wei? noch genau, dass beide ihm gegen?ber sa?en und der Elf sie den ganzen Abend angestarrt hatte. Nach dem das alles passiert ist hat der Wirt sogar den Stuhl auf dem er gesessen hat verbrannt.

Ich wei? die Leute hier sind Abergl?ubisch, aber wenn ihr den Rat eines erfahrenen Mannes, der schon einmal Gareth gesehen hat annehmen wollt, dann haltet euch von Elfen fern. Sie sehen sch?n aus, aber das ist ein Geschenk der D?monen. Wer wei? was noch alles passiert w?re, wenn wir ihn nicht am n?chsten Tag mit den Dreschflegeln hinaus getrieben h?tten?
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Beitragvon Athuran » Mo 19 Feb, 2007 21:20

Umfeld des Erz?hlten ist fakultativ. Wenn, dann bitte irgend kenntlich machen, das es nicht zum normalen Text geh?rt.
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Beitragvon Askaian » Mo 19 Feb, 2007 21:50

Ein zerlumpter Mann erhebt sich, seine Kleidung ist zerschlissen und aus seinem zahnlosen Mund str?mt ein unangenehmer Geruch. Nach dem sich ein Spender f?r ein weiteres Bier gefunden hat stellt sich der Mann auf einen Stuhl. Den Bierkrug hoch erhoben beginnt er mit lallender Stimme seine Geschichte: ?Einmal wurde mir fast der Silberne B?renorden verliehen. Das war Damals w?hrend der Orkkriege. Ich war mit meinen M?nnern in einem Turm stationiert, direkt an der Grenze und wir waren Umzingelt von Rotpelzen. Unsere Vorr?te waren aufgebraucht und so mussten wir einen Ausfall machen um zur Garnison durchzubrechen. Unser Anf?hrer legte ein Feuer im Turm und wir st?rzten mit gro?em Gebr?ll los?
Der Mann beginnt zu seinen Worten heftige Gesten mit seinem Bierkrug, als halte er eine Waffe zu vollf?hren. Als Resultat werden diejenigen, die ihn umringen mit einem Schwall Bier bedeckt.
?Ich alleine Hieb in dieser Schlacht mehr als einem Dutzend Orks ihre Beine ab.?
Aus der anderen Ecke des Wirtshauses br?llt ihm ein Mann entgegen: ?Du h?ttest die K?pfe nehmen sollen!? Allgemeines Geraune und Klopfen gibt ihm im Schankraum eindeutig recht.
Der zerlumpte Mann deutet eine Verneigung an, wobei er fast das Gleichgewicht verliert und einen Moment mit den Armen rudert. ?In der Tat das h?tte ich auch getan, wenn da nicht schon jemand vor mir da gewesen w?re.?
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Beitragvon Askaian » Mo 19 Feb, 2007 22:36

Ach ihr Landratten habt doch noch nicht einmal einen richtigen Sturm gesehen. Damals Lagen wir in Havena im Anker. Kein Schiff wollte den Hafen verlassen. Der Wind war auch am Land so stark, dass es das Schild in der Taverne zur wei?en M?we abgerissen hat. Die Schiffe wurden im Hafen vor Anker lagen wurden zwischen den Kaimauern wie Korken umher geworfen.
Aber unser Kapit?n hatte versprochen die Ladung rechtzeitig in Thorwall abzugeben. Und bei Swafnir, ein Thorwaller steht zu seinem Wort.
Also gingen wir an Bord als damals kein Mensch mehr einen Fu? vor die T?re setzte.
Obwohl wir kein Segel gesetzt hatten bog sich der Mast wie eine Weidenrute. Wir fesselten uns mit einem Seil an dem Mast und verst?rkten ihn mit Brettern. Noch am gleichem Abend konnten wir in See stechen.
Die Wellen waren fast so hoch wie unser Mast und es waren vier Thorwaller n?tig um das Ruder auf Kurs zu halten. Drei von uns wurden ?ber Bord gesp?lt aber wir erreichten zum vereinbarten Tag Thorwall.
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Beitragvon Askaian » Mo 19 Feb, 2007 22:57

Ihr seht mir aus wie ein kr?ftiger Bursche. Die Anderen werden sagen ich sei damals besoffen gewesen. Doch es stimmt nicht. Ich trinke keinen Tropfen mehr und die D?monen sollen mich hohlen, falls je wieder ein Tropfen meine Lippen ber?hrt. Vielleicht k?nnt ihr mir ja helfen?

Es war vor drei Tagen, da war ich drau?en am Waldrand etwas Holz schlagen. Eigentlich ist mein ganzer Schuppen voll davon, aber meine Frau kann eine Tyrannin schlimmer als Galotta sein, wenn ihr versteht was ich meine.
Also ich war am Waldrand, als pl?tzlich mein Hund nerv?s wurde und sein Fell str?ubte sich. Ich habe auf den Dummen K?ter nichts gegeben. Der war noch nie zu etwas Nutzte.
Aber dann auf einmal war es still im Wald und auf einen Schlag flogen alle V?gel auf und davon. Ich habe meine Axt fallen gelassen und bin schnell los gelaufen. Aber auf halbem Weg stolperte ich ?ber eine Wurzel. Ich viel hin und als ich mich aufrichten wollte sah ich einen gro?en wei?en Drachen ?ber den Wald fliegen. Er war gr??er als drei Wagengespanne und sein Kopf sa? auf einem langem schlankem Hals. F?r einen Moment sah er mich an. Ich machte das ich so schnell wie m?glich wieder auf die Beine kam und rannte zum Dorf. Dort versteckte ich mich im Pferdestall bevor ich es wagen konnte in das Wirtshaus zu gehen.
Hier will mir niemand glauben, doch ein Avesj?nger wie ihr wird dem ganzem doch sicher gerne nachgehen.
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Beitragvon Askaian » Di 20 Feb, 2007 17:26

Die G?tter, wo sind sie? Ich sage euch ich war einer der Geweihten des Praios, aber wo sind die G?tter geblieben? Ich habe mein Leben gelebt um gegen die D?monen und die Magie zu k?mpfen, wie es so viele Tausende getan haben. Seht ihr diese Sp?renkugel, einst trug ich sie als ich in der Sonnenlegion diente. Aber f?r jeden Paktierer und Schwarzmagier, den wir erschlugen kamen neue nach. Schlie?lich k?mpfte ich selbst an der Trollpforte in der dritten D?monenschlacht. Tausende tapfere Krieger waren unterwegs. Nat?rlich wurde euch erz?hlt, das wir siegreich waren. Uns allen haben sie das erz?hlt, weil die Wahrheit zu schmerzhaft ist. Aber ich habe die Schlacht mit eigenen Augen gesehen. Noch bevor die Mauer eingenommen war am fr?hem Abend t?teten Feuerd?monen drei ganze Regimenter von Sapeuren, das waren mehr Zwerge als ich vorher jemals an einen Ort gesehen habe. Was machten die Zw?lfe damals?
Nichts.
Sie haben uns alleine gelassen, wie sie es immer tun. Ja wir waren die freien Menschen, aber diese Schlacht hat uns alle Reserven gekostet. ?berall hatte Bobarad seine Agenten, sogar innerhalb der Bannstrahler Praios.
Unsere Soldaten starben, aber diese Schwarzmagier verf?gten ?ber ihre Leichen und nicht nur das, selbst die Oger, die dort gefallen waren erhoben sich um als Skelette auf deren Seite zu k?mpfen. Sie verf?gen ?ber unendliche Heere.
Doch das schlimmste waren die unendlichen Grauen die ich im Inneren der Mauer sah. An diesem Ort k?nnte keiner der Zw?lfe selbst wenn er es wollte seinen Fu? setzten. Dort drinnen gab es pure Arkane Energien, so stark, das unsere Magier f?r immer blind waren. Und Pforten die eine Direkte Verbindung in die Sph?re der D?monen zulie?en. Wir waren ein ganzes Regiment, die eine H?lfte starb und die andere kann nur noch von Noniten gepflegt werden.
Wir haben den Krieg schon verloren, aber das werden sie euch niemals sagen.

Seht euch meinen Rondrakamm an. Ich bin erst vor drei Tagen zum Knappen der Herrin ernannt worden, aber diese Zeiten sind hart. Die L?win hat viele ihrer Anh?nger verloren, der weit gr??ere Teil befindet sich nun bei Alveran um den Sieg zu feiern. Kurkum, die uneinnehmbare Amazonenfestung wurde bis auf die Grundmauern geschliffen habe ich geh?rt. Doch sie nahmen f?r jeden von uns ein Dutzend mit in den Tod. Aber wir haben den Willen und k?mpften weiter. Mehr als die H?lfte von uns starb an der Trollpforte, Sie haben wahrlich treu und tapfer gek?mpft. Eins sollte uns ihr Tod zeigen Wenn wir uns auf die L?win verlassen und uns einem rondragef?lligem Kampf stellen dann werden wir siegen. Bobarad ist tot und die Heptarchen werden ihm folgen. Da bin ich mir sicher.
Vergesst nicht unsere Reihen sind d?nn geworden, aber jeder der seine Freiheit liebt sollte sich ein Schwert nehmen und sich uns anschlie?en. Unter der F?hrung von Ayla von Schattengrund wurden selbst bewaffnete Bauern zu Heeren, die es mit den S?ldnern an der Trollpforte aufnehmen konnten. Es wird zeit das wir f?r einen neuen Feldzug r?sten und die Heptarchen einen nach dem anderen zur?ck nach Maraskan werfen. Zw?lf Helden taten werde ich vollbringen, f?r jeden der Zw?lfe eine und danach werde ich mich an die Spitze des Zuges setzten.
Keiner von uns lebt ewig. Also denkt dar?ber nach, ob ihr euch nicht dem Kampf anschlie?en wollt.

Wisst ihr, alle G?tter k?mmern sich nur um ihre Anh?nger. Was nutzt Praios dem Magier, oder Rondra dem Bauern, Efferd der W?ste? Ihr seht es gibt nur einen der Zw?lfe, der zu jedem kommt. Boron, denn sterben wird jeder Mensch einmal. Dann wird Golgari euch auf seinen Schwingen zu eurem Platz bei Alveran tragen.
Habt keine Angst auf die Toteninsel zu kommen. Ihr seid ihr jedes mal nahe, wenn ihr schlaft. Genau dann wirkt Borons macht. Jede Nacht k?mpft er mit seinem D?monischen Widersacher Bisharriel um eure Tr?ume und wenn ihr morgens aufwacht und f?hlt euch erholt oder hattet einen angenehmen Traum, dann wisst ihr das die Zw?lfe immer noch st?rker sind als die Erzd?monen.

Ingrimm zu Gru?e. Da ihr mir wie ein wackerer Recke ausseht d?rftet ihr auch das Schwert zu sch?tzen wissen. Was w?re ein Krieger ohne sein Schwert, oder einen Harnisch der euer Leben verl?ngert? Sollte ein Bauer seinen Acker mit blo?en H?nden pfl?gen? Worin sollte der Wirt kochen wenn nicht in einem Kessel.
Doch heute noch nehmen die meisten diese Dinge als Selbstverst?ndlich hin ohne der G?ttin zu danken, die alles Handwerk zu den Menschen gebracht hat.
Ingrimms Segen macht eure Waffe scharf und euren Panzer fest. Ja ein richtig ingrimmgef?lliges Werk wird die ?onen ?berdauern.
Auch sind es die Waffen und R?stungen die erst einen Helden erschaffen. Denkt einmal an Siebenstreich, nicht seine Tr?ger geben ihm Ruhm sondern Siebenstreich erst macht seine Tr?ger zu Helden.

Wie dies war Euer Geldbeutel? Ihr m?sst ihn verwechseln, er sieht ihm sicherlich nur ?hnlich.
-
Na gut, ihr habt recht.. Aber ich wollte euch nur zeigen wie leicht es ist ihn zu verlieren. Ihr solltet wirklich besser darauf aufpassen. Hier habt ihr ihn wieder, schlie?lich will niemand einen armen Gl?cksritter wie euch bestehlen und Phex hat mir nicht nur flinke H?nde, sondern auch eine geschmeidige Zunge gegeben. Der Wirt wird nach einem Kurzen Gespr?ch bereit sein mir sein Bier zu geben und mich auch noch f?r den Verzerr zu entlohnen.
Genau wie damals als ich in Festum einmal eingesperrt wurde. Man warf mir vor ich h?tte ein Pferd geklaut, aber dieser Gaul stand ohne einen Besitzer am Wegrand und w?re zweifelsohne von W?lfen zerfleischt worden, wenn ich ihn nicht mit in die Stadt genommen h?tte. In sofern sollte mir der Besitzer eigentlich Dank schulden, doch Undank ist der Welten Lohn.
Aber ich helfe gerne, und Festum lag zuf?llig genau auf meinem Weg...
Ich merke ich gleite ab. Also ich sa? in einer Gef?ngniszelle, der Goblin der mich als Schlie?er beobachten sollte w?re kein Problem gewesen, aber es gab ja noch den Wachmann in der Stube. Zuf?llig hatte ich noch einen silbernen Ohrring in meiner Tasche. Diesen zeigte ich nun dem Hoblin und sagte es solle mit einen kleinen Zweig hohlen da ich eine kleine Kammer zwischen den Ritzen meiner Zelle gefunden habe und so den Rest hohlen k?nnte. Der kleine Goblin wurde sofort gierig und so versprach ich ihm die H?lfte der Beute. Doch schnell konnte ich ihn ?berreden, dass der andere W?chter auch sicherlich einen Anteil haben wolle und das es besser sei ihn nieder zu schlagen als die Beute durch drei zu teilen. Gesagt getan und ich hatte es nur noch mit einem Goblin aufzunehmen. Ich stocherte etwas in einer Ecke herum und sagte, ich w?rde nicht an den Schatz herankommen. Der kleine wurde ungeduldig, ?ffnete die Zeilent?re und wollte selbst sein Gl?ck versuchen. Schnell entriss ich ihm den Schl?ssel und sperrte ihn ein.
Hilf dir selbst dann hilft dir Phex.
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Wie Ihr wollt auch den Inhalt eures Geldbeutels zur?ck? Ja schon gut, ab und an bin ich etwas vergesslich. Hier habt ihr es. Kein Grund laut zu werden.
Aber nun muss ich wirklich weiter.
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Beitragvon Nico » Di 24 Apr, 2007 18:36

Oh ja von den guten Alten Zeiten kann doch jeder etwas erz?hlen oder? :wink:
Die Frage ist eben nur wie gut diese Zeiten wirklich waren.

>>Also eines sage ich euch, als einziger ausgebildeter Nachtw?chter hier im Ort kann es ganz sch?n langweilig werden, diese jungen Burschen finden es warscheinlich aufregend sich das Geschw?tz der Anderen anzuh?ren um sich dann als der H?ter des Gesetzes zu bezeichnen aber sie kommen doch alle zu mir gelaufen und belasten mich dann mit ihren Wehwechin. Als ich noch in der Stadtwache von Gareth war habe ich mich noch um Mord und Helerei gek?mmert, aber jetzt darf ich schauen ob ein Wolf oder ein Streuner die kleine Berta geklaut hat...<<


>>Auch wenn ihr Fremde seid habt ihr es nicht verdient zu sterben wie die Lesuar Br?der. Die armen Teufel wurden vor einem Mond von Waldspinnen gefressen, draussen im Wald Praios werts. Eine Tag lang folgten sie dem Weg bis in den Wald hinein und als sie dann im Morgengrauen ihre Fallen stellten wurden sie von diesen Kreaturen des Namenlosen angegriffen, riesige pelzige Spinnen mit vor Gift trifenden Z?hnen, ich schw?re es ist war, der alte Miserisa war dabei. Der arme traut sich seid dem nichteinmal mehr unter sein Bett zu schauen. <<
Bis dann. Nico
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Beitragvon karen » Mi 25 Apr, 2007 17:40

Dein Tag war lang und hart, Deine Knochen schmerzen und Du bist gl?cklich, bei einem w?rzigen Bier in einer guten Stube zu sitzen. Die Taverne ist recht gut besucht. Du sitzt in einer der dunklereren Ecken, von der Du das Treiben im Raum gut ?berblicken kannst. Rechter Hand sitzt ein alternder Herr mit Frau und Kindern, die munter ein Fleichgericht in die hungrigen M?uler stopfen. Die Kleidung scheint nicht besser zu sein als Deine eigene - offensichtlich abgenutzt und oft geflickt h?ngt sie dem Mann um Arme und Beine. Links sitzen ein paar Bauern, die sich ?ber ihren Tag unterhalten sowie die bevorstehende Ernte und direkt neben der T?r spielen zwielichtige Gestalten mit einem unbescholtenen Besucher ein W?rfelspiel. Du grinst in Dich hinein, denn Du ahnst, was dem armen Tropf bevorsteht. Du r?tselst grade ?ber das Alter des Opfers, als...
"Papa, Du bist doch nicht WIRKLICH von Kobolden entf?hrt worden, oder?" Eines der Kinder vom Nachbartisch schaut den Mann mit gro?en Augen an. Das Zweite hatte grade den L?ffel in den Mund geschoben und sah Deiner Meinung nach nun aus wie ein zu gro? geratener Hamster. "Doch doch, meine Lieben. Von wirklich echten Kobolden." "Kannst Du dann auch zaubern?" "Und warum hast Du keine roten Haare?" Der Mann lacht. "Nicht soviele Fragen auf einmal... also, ich will es euch erz?hlen. Als ich noch ganz, ganz klein war - kleiner als ihr, ich konnte noch nichtmals sprechen - holte mich des Nachts ein kleiner Kobold - schwupps! aus meinem Bettchen. Ich selbst schlief und erwachte auch nicht, als der kleine Kobold augenscheinlich mit mir zum Fenster hinaus und hinein in die Nacht spazierte. Das Madamal stand in dieser Nacht voll am Himmel, sagte meine Mutter mir sp?ter. Als meine Mutter am n?chsten Tag sah, dass ich nicht mehr in meinem Bettchen lag, war sie in heller Aufruhr und krank vor Sorge. Sie alamierte meinen Vater, der seineszeichen Holzf?ller war. Der wiederrum nahm sich seine Leute und durchk?mmte den ganzen Wald. Tag um Tag tat er dies, nur um mich zu finden. Meine Mutter besuchte w?hrend dieser Zeit jeden Abend die Taverne und sprach M?nner und Frauen an, die aussahen, als w?rden sie das Abenteuer lieben. Doch nichts. Die Zw?lfe waren meinen Eltern nicht wohlgesinnt. Die Beiden weinten sich jeden Abend die Augen aus und flehten die G?tter an, mich zur?ck zu bringen. Abend um Abend, Woche um Woche - bis 3 Monate vergangen waren. Ihr Hoffnung war verloren. Sie meinten, dass sie mich nie wiedersehen w?rden." "Und was geschah dann?" fragt eines der Kinder mit leuchtenden Augen. "Tjaaaa, ob ihr's mir glaubt oder nicht: sie fanden mich eines Morgens friedlich schlummernd in meiner Wiege." Den Kleinen f?llt bei diesen Worten vor Staunen die Kinnlade hinunter. "Aber... Kobolde bringen ihre Kinder NIE zur?ck!" Der Vater nickt ernst, zieht die Augenbrauen zusammen und blickt kurz betroffen auf die Tischplatte. Dann grinst er die beiden Kinder an. "Ich habe einfach Gl?ck gehabt!" In diesem Moment stolpern ein paar offensichtlich schon angetrunkene Thorwaler in den Schankraum und Du verstehst nicht, was weiter gesprochen wird. Du l?chelst und tust die Geschichte als Unsinn ab.


...?hm ja... wieder etwas lang, aber zur not kann man's ja k?rzen... ^^
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Beitragvon Aarnai » Sa 24 Nov, 2007 12:36

nachdem ich gerade vorschlagen wollte, die Tavernen mit Geschichtenerz?hlern und Bardinnen zu bev?lkern, bin ich beim Suchen ?ber diesen Beitrag gesto?en und wollte fragen, was denn daraus entstanden ist.

Und nachdem es ja immer wieder Leute gibt, die gerne Kurzgeschichten, Aventurische M?rchen usw. schreiben: warum nicht tats?chlich die M?glichkeit schaffen, solche Texte in Tavernen zu ver?ffentlichen (nicht nur im Chatfenster, wo sie schnell untergehen)? Die k?nnten sogar fix dort sein (also nicht immer neu generiert werden), was den Vorteil h?tte, dass sie nicht auf einmal gelesen werden m?ssen, es also nicht so schlimm ist, wenn die mal l?nger sind
...dass es ?blich ist, f?r gute Geschichten ein wenig Geld springen zu lassen und Applaus zu spenden ist ohnehin klar und k?nnte au?erdem die Wirtsh?user ein wenig attraktiver machen

Ist jetzt nur so ne kleine Idee, die ich mal loswerden wollte. Vielleicht l?sst sich daraus ja was machen :)
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Beitragvon Athuran » Mi 05 Dez, 2007 15:29

Du meinst, diese Geschichten wie hier sollte man bspw. in die Kneipenbeschreibungen setzen?
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Beitragvon Albernikus » Do 06 Dez, 2007 02:08

Aarnai verstehe ich so, dass er sich w?nscht, dass man Geschichten in Tavernen "anklicken" kann. Eventuell sogar eine Funktion ?hnlich dem Alveranswurf mit Bezahlen ;)

Die Frage ob und wie so etwas zu implementieren ist au?er Acht gelassen.

Die Idee finde ich auch gut. Allerdings w?rde man dann die Katze im Sack bezahlen. Es m??te zumindest eine Kurzbeschreibung des Geschichtenerz?hlers und der Story geben usw. BLA
Ich erinnere mich gut daran in meinen P&P Zeiten mit meinem Magus auch hin und wieder mit einem einfachen Duplicatus, FlimFlamFunkel, Herr der Elemente etc. Geld in Tavernen gemacht zu haben.
Wann kommt endlich Magiiiiie
:wink:
Ich h?r schon auf.
si tacuisses...
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Beitragvon Aarnai » Do 06 Dez, 2007 10:04

Ja, so wie Albernikus das beschrieben hat wars gemeint :wink:
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