Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Ich würde wählen...

Umfrage endete am Sa 26 Sep, 2009 23:09

Bündnis 90/Die Grünen, ödp
15
15%
CDU/CSU
11
11%
CM, PBC
1
1%
DKP, MLPD
1
1%
DVU, NPD, REP
3
3%
Die Linke.
11
11%
FDP
14
14%
Piraten
28
27%
SPD
8
8%
Zentrum
1
1%
Sonstige (also alle anderen zugelassenen)
2
2%
Enthaltung
8
8%
 
Abstimmungen insgesamt : 103

Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Amilcare » So 20 Sep, 2009 16:40

@Athuran
Das stimmt wohl, auf der anderen Seite wirft das auch ein recht eindeutiges Licht auf diese Zeitung...denn wenn ich mich als neutraler Partei-Aufklärer profiliere, dann richtig...sonst kann man sich ja gleich noch seine Meinung woanders BILDen.

Die Masse der Menschen sind leider Gottes nun mal faul, wenn man dann aber wiederrum mit drei Leuten, die sich aufgeklärt haben, eine "demokratische" Wahl ausruft...eine Farce, bei der sich jeder Demokrat schämen sollte imo.

LG - Horathio

PS.: Was nämlich das Aufklären angeht: Es kann sich auch jeder über Geschichte, Mathematik und Physik selbst aufklären und es seinen Kindern beibringen...trotzdem haben wir noch Schulen, die das tun...was Demokratie für mich unter anderem auch bedeutet.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Metfred » So 20 Sep, 2009 22:49

Ja, es ist eine Schande für die Demokratie. Wer wird Kanzler? Lohnen staatliche Eingriffe in den Wirtschaftsprozess den Aufwand an Steuergeldern? Sind nationales Interesse und militärische Instrumente der Außenpolitik das Zeichen von souveräner Verantwortungsbereitschaft oder Schritte zweifelhaften Charakters? Auf welche politische Architektur steuern Bund und Länder in der EU zu? Wie ist die Balance zwischen Alten, Kranken, Jungen und Arbeitenden zu gewährleisten? Eine Frechhheit, dass zu all diesen Fragen, über die bei der Wahl abgestimmt werden darf, einfach niemand die Piratenpartei als maßgeblichen Ansprechpartner begreift.
Und im Esoterikforum schimpft man wahrscheinlich, wie wenig Beachtung die Violetten erfahren.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Athuran » Mo 21 Sep, 2009 00:03

Amilcare hat geschrieben:Das stimmt wohl, auf der anderen Seite wirft das auch ein recht eindeutiges Licht auf diese Zeitung...denn wenn ich mich als neutraler Partei-Aufklärer profiliere, dann richtig...sonst kann man sich ja gleich noch seine Meinung woanders BILDen.

Kann man, muss man nicht. Das ist jedem selbst überlassen. Soweit meine empirischen Erfahrungen verwertbar sind, gibt es in jedem gut sortierten Kiosk zehn oder mehr verschiedene Tageszeitungen...

Amilcare hat geschrieben:Die Masse der Menschen sind leider Gottes nun mal faul, wenn man dann aber wiederrum mit drei Leuten, die sich aufgeklärt haben, eine "demokratische" Wahl ausruft...eine Farce, bei der sich jeder Demokrat schämen sollte imo.

Das hat mit Gott überhaupt nichts zu tun. Und es ist auch keineswegs immer Faulheit.
Ein Demokrat ist, wer die Demokratie als Form der Teilhabe innerhalb des durch diese konstruierten Systems nutzt. Oder eben nicht nutzt... Wenn jemand nicht wählen geht, ist das ebenso gutes Recht. Solange er deswegen nicht das System autoritär umwerfen will, ist das doch in Ordnung. Keiner muss sich für etwas schämen, was andere innerhalb ihres eigenen Lebensentwurfs und -verständnis tun oder nicht tun.

Amilcare hat geschrieben:PS.: Was nämlich das Aufklären angeht: Es kann sich auch jeder über Geschichte, Mathematik und Physik selbst aufklären und es seinen Kindern beibringen...trotzdem haben wir noch Schulen, die das tun...was Demokratie für mich unter anderem auch bedeutet.

Dieser Vergleich hinkt gewaltig. Lehrer - in ihrer Arbeitszeit übrigens zur politischen Neutralität und zur Loyalität gegenüber dem GG verpflichtet - sind Studierte in ihrem Aufgabengebiet. Darauf vertraue ich.
Wenn mein Kind also etwas über Physik lernt, tut es das bei einem Spezialisten. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass fragliche Zeitung kein neutrales Fachblatt für politische Wissenschaft ist...

@Metfred
:mrgreen:
Wobei das natürlich auch nicht deren eigener Anspruch ist.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Amilcare » Mo 21 Sep, 2009 02:46

Athuran hat geschrieben:
Amilcare hat geschrieben:Das stimmt wohl, auf der anderen Seite wirft das auch ein recht eindeutiges Licht auf diese Zeitung...denn wenn ich mich als neutraler Partei-Aufklärer profiliere, dann richtig...sonst kann man sich ja gleich noch seine Meinung woanders BILDen.

Kann man, muss man nicht. Das ist jedem selbst überlassen. Soweit meine empirischen Erfahrungen verwertbar sind, gibt es in jedem gut sortierten Kiosk zehn oder mehr verschiedene Tageszeitungen...


Sicher, und Zigarettenfirmen dürfen nicht mehr light auf ihre Packungen schreiben...
Also bitte, wenn Zeitungen, die weit mehr Einfluss, was Bildung und Ansichten betrifft, auf Alter und Jugend ausüben als ein Glimmstengel, soetwas machen dürfen, dann müssten wir es bald überall einführen. Gleiches Recht für alle, denke ich.
Wenn aber eine Zeitung dann erst im Nachhinein zugibt, sie hätte aus Platzmangel so gehandelt und nur eine gewisse Anzahl an Parteien beschrieben (statt es vorher anzugeben), ist das schlicht ungenügend.

Athuran hat geschrieben:
Amilcare hat geschrieben:Die Masse der Menschen sind leider Gottes nun mal faul, wenn man dann aber wiederrum mit drei Leuten, die sich aufgeklärt haben, eine "demokratische" Wahl ausruft...eine Farce, bei der sich jeder Demokrat schämen sollte imo.

Das hat mit Gott überhaupt nichts zu tun. Und es ist auch keineswegs immer Faulheit.
Ein Demokrat ist, wer die Demokratie als Form der Teilhabe innerhalb des durch diese konstruierten Systems nutzt. Oder eben nicht nutzt... Wenn jemand nicht wählen geht, ist das ebenso gutes Recht. Solange er deswegen nicht das System autoritär umwerfen will, ist das doch in Ordnung. Keiner muss sich für etwas schämen, was andere innerhalb ihres eigenen Lebensentwurfs und -verständnis tun oder nicht tun.


Demokratie kann nur funktionieren, wenn Aufklärung vorhanden ist, die nicht immer aus Eigeninitiative geschehen kann. Soetwas erfordert Vorreiter und Vorbilder, auf deren Lorbeeren wir uns mittlerweile ausruhen können.
Dass niemand zur Teilhabung gezwungen wird, ist klar, dass jemand aber nicht an einem demokratischem System teilhaben will, nicht einmal um es zu ändern (und sei es dadurch eine eigene Partei zu gründen oder sonstiges), ist in meinen Augen nicht wirklich lobenswert. Nehmen wir den berühmten Satz, "stell dir vor es ist Wahl und kaum einer geht hin"...
Ja, ich habe nicht wirklich Lust auf DVU und Linke an der Macht und wie heißt es da so schön, das "Böse gewinnt allein dadurch, dass das Gute zusieht". Das mag etwas fanatisch klingen, ist aber wichtiger, meiner Meinung nach, in einem demokratischen System als alles andere.
Gerade weil kaum noch wirkliche Aufklärung betrieben wird, ist die Wahlbeteiligung und vor allem das Interesse recht tief gesunken, -obwohl- sich ja jeder selbst informieren kann.
Ob es nun Faulheit oder schlichtes Desinteresse genannt wird, beides ist schädlich für eine Gesellschaft, die darauf baut von ihrem Volk getragen zu werden.
Und auch hier wieder ein berühmter Satz: Freiheit ist solange unantastbar, solange sie nicht die Freiheit anderer beschränkt.

Desinteresse an einer Wahl, die dadurch ggf. Naziparteien oder die Nachfolgeparteien der SED in den Bundestag bringt, mag auf den ersten Blick nicht so wichtig sein, ihre Konsequenzen sind es schon.

Athuran hat geschrieben:
Amilcare hat geschrieben:PS.: Was nämlich das Aufklären angeht: Es kann sich auch jeder über Geschichte, Mathematik und Physik selbst aufklären und es seinen Kindern beibringen...trotzdem haben wir noch Schulen, die das tun...was Demokratie für mich unter anderem auch bedeutet.

Dieser Vergleich hinkt gewaltig. Lehrer - in ihrer Arbeitszeit übrigens zur politischen Neutralität und zur Loyalität gegenüber dem GG verpflichtet - sind Studierte in ihrem Aufgabengebiet. Darauf vertraue ich.
Wenn mein Kind also etwas über Physik lernt, tut es das bei einem Spezialisten. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass fragliche Zeitung kein neutrales Fachblatt für politische Wissenschaft ist...


Der Vergleich mag nicht der beste sein, aber wer bei Lehrkräften von absoluter politischer Neutralität ausgeht, der fehlt in meinen Augen damit.
Journalismus ist auch ein Studienfach...
Leider gibt es mittlerweile auch kaum noch -neutrale- Zeitungen, die Politik tatsächlich objektiv darstellen und darüber berichten, aber, selbst wenn es sehr viele davon geben würde, bezweifel ich, dass die Masse politische Analysen eines Fachblattes für wirklich sinnvoll halten würde, da das Verständnis fehlt.
Aufklärung des Volkes beginnt imo sicherlich nicht mit hochtrabender Wissenschaft, sondern mit Wissen, das einfach vermittelt wird.

LG - Horathio

PS.: Und ob Gott etwas damit zu tun hat oder nicht, kann man nicht wissen. :mrgreen:
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Kopfweh » Mo 21 Sep, 2009 14:15

Wutz hat geschrieben:Ich argumentiere jetzt einfach mal sehr weiblich.

Es ist und bleibt unfair.

Gruß Nelda



Kann ich aber auch männlich sagen! :wink:

WEG MIT DEM WEHRDIENST!!!
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Provokateur » Mo 21 Sep, 2009 17:23

Allgemeine Dienstpflicht für Mann und Frau, jeder kann sich aussuchen, ob er im Bereich Bundeswehr, Soziales, Polizei (Papierkram etc) oder THW/Feuerwehr usw. dienen will und gut.

Gerecht und kein Musterungs- und "Wir ziehen nur 30% ein"-Gekrepel mehr.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Hesha » Mo 21 Sep, 2009 17:43

Bin gespannt, ob auch nur ein einziger der PIRATEN-Wähler am Sonntag wirklich für diese Partei stimmt...
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Provokateur » Mo 21 Sep, 2009 18:01

Och, bei den Mitgliedszahlen (gehen auf 10.000 zu) mit Sicherheit.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Wutz » Mo 21 Sep, 2009 20:25

Da kann ich nur zustimmen, denn zum Beispiel ist es bei den Abiturienten ein deutliches Manko.
Während ihre Mitschülerinnen sich schon an die Universitäten begeben können, müssen diese erst ihren Wehrdienst ableisten oder ähnliches.
Wer in die Lehre ging als Mann, dem fehlt einige Zeit, in welcher er schon gutes Gehalt verdienen hätte können, während die Mädels schon auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind.

Gruß Nelda
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Platinum » Mo 21 Sep, 2009 20:53

Sehr richtig, aber ich finde, es ist schlicht und einfach gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die im Grundgesetz festgeschrieben ist, diese Nachteile machen es nur noch zu einer umso drängenderen Angelegenheit.
Spoiler:
"Oh Manny! Wie Zynisch! Was ist bloß passiert, dass du deine Lebensfreude verloren hast?"
"Ich bin gestorben!"


Die Karikatur ist eine Huldigung, welche die Mittelmäßigkeit dem Genius darbringt.

Oscar Wilde
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Schattenrose » Di 22 Sep, 2009 00:12

Ein Freund/Kumpel von mir meinte mal:
-Wehrdienst und Zivildienst als solchen abschaffen,
-die Bundeswehr zu einer Berufswehr umwandeln
-ein Soziales Jahr für jeden einführen, ob Männlein oder Weiblein

Das wäre geschlechtlich gerecht,
es würde das Soziale System entlasten,
dieses Soziale Jahr könnte Beruflich bezogen sein
und bei späteren Beruflichen Qualifikationen mit angerechnet werden.

Dazu würden die Jungen Menschen mehr Soziale Kompetenzen lernen,
die irgendwie immer mehr abhanden kommen.

Ich fand diesen Vorschlag von meinen Freund/Kumpel ganz vernünftig.

Worauf ein anderer Freund/Kumpel meinte:
Die Bundeswehr zu einer Berufswehr zu machen fände er nicht so toll,
das würde ja vor allen Leute anziehen die es toll fänden mit der Waffe zu schießen.

Meine Meinung dazu: Ich finde es jedenfalls Lohnenswert, darüber zu Diskutieren.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Provokateur » Di 22 Sep, 2009 05:56

Mein Argument für die "Dienstpflicht", die auch die Wahl gibt, bei der BW Dienst zu tun, findet sich 2002...wer hat denn die Sandäcke gestapelt (außer den Anwohnern)?

Zivis habe ich da nicht gesehen, dominant waren die Kräfte der BW.
Der Zivildienst, gleichwohl, ist sehr wichtig, ohne den würde unser Versorugungssystem zusammenbrechen. Aber es sollen doch bitte alle was machen.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Hesha » Di 22 Sep, 2009 08:59

Mein Argument für die "Dienstpflicht", die auch die Wahl gibt, bei der BW Dienst zu tun, findet sich 2002...wer hat denn die Sandäcke gestapelt (außer den Anwohnern)?

Das Argument hört man unheimlich oft, ABER: Dafür müssen die Jungs nicht schießen lernen! Das würde man genauso erreichen, wenn man frische 18jährige zwingen würde ein Jahr beim THW, Feuerwehr, etc. zu verbringen.
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Johann » Di 22 Sep, 2009 13:17

Hesha hat geschrieben:
Mein Argument für die "Dienstpflicht", die auch die Wahl gibt, bei der BW Dienst zu tun, findet sich 2002...wer hat denn die Sandäcke gestapelt (außer den Anwohnern)?

Das Argument hört man unheimlich oft, ABER: Dafür müssen die Jungs nicht schießen lernen! Das würde man genauso erreichen, wenn man frische 18jährige zwingen würde ein Jahr beim THW, Feuerwehr, etc. zu verbringen.


Sicher, das würe reichen, damit man Leute für den Katastrophenschutz hat, und es ist auch Heute bereits möglich sich beim THW oder Feuerwehr zu bewerben anstelle den Wehrdienst zu leisten. (Sicher es sind dann mehrere Jahre die man sich verpflichtet, man kann nebenbei aber auch weiterlernen/studieren usw. aber darauf will ich eigentlich nicht hinaus.)

Falls man dies jedoch tun würde, also Wehrdienst komplett abschaffen und ein "Soziales Jahr" für alle einführen, dann stellt sich für mich die Frage, ob man diese große Gruppe an Helfern im Notfall richtig einsetzen könnte.
1. Denn die Wehrpflichtigen sind nuneinmal bereits in größeren Gruppen versammelt und man braucht kaum Zeit um sie zu einem solchen Einsatzort zu transportieren.
2. Die Bundeswehr hat für wirklich große Notfälle Materialien(Medizien/Feldküchen/transportable Unterkünfte/Schaufeln schweres Gerät....) die sonst von den kleineren Gruppierungen (THW/Feuerwehr/RK/...) zusammengesamelt werden müssten wenn man nicht eine neue bundesweite Gruppe aus dem Boden stampfen möchte.


Die eigentliche Frage der Wehrpflicht sehe ich allerdings weniger im Katastrophenschutz als in zwei anderen Fragen.
1. Wehrgerechtigkeit.
Es ist meiner Meinung nach nicht richtig, dass manche Bundesbürger ein Jahr aufopfern sollen und manch andere nicht. Entweder sollen alle verpflichtet werden sowohl Männlein als auch Weiblein, oder garkeiner. Wo man diesen Dienst leistet ist mir einerlei. (an der Waffe, in sozialen Einrichtungen usw......)
2. Wir leben in einer Zeit der Raketen, und Bomben. Die derzeit großere Bedrohung ist kein feindliches Land das bei uns einmarschiert sondern Terrorismus. Was nützt eine noch nichteinmal 12monatige Ausbildung gegen solche Bedrohungen? Was kann sojemand gegen einen wirklich ausgebildeten Soldaten anrichten? Wäre eine zwar kleinere dafür aber besser ausgerüstete und vorallem wirklich gut ausgebiltete Truppe nicht sinnvoller? Und auch die Frage ob wir nicht die nationalen Armeen abschaffen sollten um eine europaweite Truppe einzuführen ist diskusionswürdig.
Was hier das Sinnvollste ist weiss ich nicht. Sicher eine Berufsarmeehätte eine weit bessere Schlagkraft, doch gerade die Wehrpflicht und die weiteren Möglichkeiten beim Bund (Studium/Ausbildung) sorgen dafür, dass auch Leute den Dienst an der Waffe wählen, die andere Möglichkeiten hätten. Und von einem Bekannten, der sich verpflichtet hat hörte ich, dass insbesondere bei Auslandseinsetzen die Bundeswehr im Vergleich zu anderen Nationen durch einen hohen Bildungsgrad hervorsticht.
(-relativ gutes English selbst der normalen Soldaten, Wissen über andere Kulturen usw....)
Und gerade beim Militär finde ich es wichtig, das heutzutage viele Soldaten in der Lage sind nachzudenken, und notfalls einen Befehl zu verweigern oder selbst die Initiative zu übernehmen. Denn wenn es um Leben geht kann es fatal sein, wenn alle nur auf Befehl handeln, da sie es nicht besser wissen.
"Nur wer träumt kann Großes erreichen, nur dem der Hoffnung hat gelingt das Unmögliche."
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Re: Wenn ich heute den Bundestag wählen würde...

Beitragvon Hesha » Di 22 Sep, 2009 13:50

wenn ich mir die Umfrage so ansehe... die Piraten könnten mit grün-gelb regieren! Piratenkanzler und seine grün-gelbe Fraktion verbannen Schwarz-Rot in die Opposition *g*
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